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Aogashima, das Geheimnis der verlorenen Insel26 Min.
Verfügbar bis zum 31/12/2029
Die japanische Insel Aogashima mitten im Pazifik, ist einer der am schwersten zugänglichen Vulkane unseres Planeten. Der Hubschrauber ist eine Lebensader für die Menschen hier. Trotz der abgeschiedenen Lage leben einige Menschen auf dem winzigen Eiland, die sich den Vulkan zu Nutze machen. Die Bewohner von Aogashima lieben ihre kleine Insel am Ende der Welt.
Man kommt einzig von der Nachbarinsel Hachijo-jima nach Aogashima – per Boot oder Helikopter. Nur zweimal täglich kommen Hubschrauber und Boot zur Insel. Der Hafen und der Landeplatz sind Dreh- und Angelpunkt für die 160 Bewohner. In der Taifun-Saison kann es vorkommen, dass die Bewohner Aogashimas wochenlang vom Rest der Welt abgeschnitten sind.
Nur ganz selten verirren sich japanische Abenteurer vom Festland nach Aogashima. Hier ragt ein riesiger Vulkan aus den Meeresfluten. An seinen Hängen und in der Caldera haben sich Menschen angesiedelt. Die Insel strahlt eine unglaubliche Ruhe aus, alles wirkt friedlich. Dabei liegt der letzte Vulkanausbruch gerade einmal 300 Jahre zurück.
Nur mit großer Anstrengung erreicht Arnaud Guérin die von den Elementen gebeutelte Insel, wo er die Bewohner in ihrem wie aus der Zeit gefallenen Alltag begleitet. Die Vulkanhitze beschert manchen Orten auf Aogashima ein Mikroklima und zweimal ertragreichere Ernten als anderswo. Außerdem wird diese Wärme genutzt, um aus Meerwasser ein auf der Welt einzigartiges Vulkansalz zu gewinnen oder Speisen auf natürliche Art zu kochen.
Doch das Leben der Bewohner ist ständig bedroht, denn der Vulkan ist aktiv. Vor 250 Jahren dezimierte eine verheerende Eruption die Bevölkerung um die Hälfte und machte die Insel für mehr als 50 Jahre unbewohnbar. Noch heute wird mit traditionellen Trommeln der Toten von damals gedacht.
Regie
Guy Beauché
Land
Frankreich
Jahr
2020
Herkunft
ARTE F
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