Kein Platz zum Wohnen: Obdachlos in Innsbruck

6 Min.

Verfügbar bis zum 22/09/2028

Innsbruck hat zum ersten Mal in seiner Geschichte an einer umfassenden, europaweiten Erhebung zum Thema Wohnungs- und Obdachlosigkeit teilgenommen. Rund 1 Prozent der Bevölkerung ist betroffen, das zeigen die Ergebnisse des Projekts "European Homelessness Counts". Als eine der zentralen Ursachen gilt der angespannte Wohnungsmarkt in der Stadt. Innsbruck verfügt über begrenzte Flächen für den Wohnungsbau, gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Wohnraum. Die Folge sind hohe Mieten und ein Mangel an bezahlbaren Wohnungen. Verstärkt wird die Situation durch weitere Faktoren wie den starken Tourismus oder die hohe Zahl an Studierenden, die ebenfalls um den knappen Wohnraum konkurrieren.

Journalist

Johanna Siegel, Elsa Kleinschmager

Land

  • Frankreich

  • Deutschland

Jahr

2026

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