Tracks East

Mode und Macht: Wenn Kleidung Politik schreibt

2 Min.

TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 25. März um 01:05

Kleidung wird zunehmend zum Ausdruck von Widerstand, Haltung und kultureller Identität. Das zeigt auch der Auftritt des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Er wurde dafür kritisiert, keinen Anzug zu tragen. In Russland gelten wiederauftauchende westliche Marken als Sehnsucht nach Normalität. "Tracks East" fragt, wann Kleidung zur politischen Waffe wird.

Mode spiegelt, provoziert und erzählt Geschichten. In Zeiten von Krieg und Sanktionen wird Kleidung zunehmend zum Ausdruck von Widerstand, Haltung und kultureller Identität. "Tracks East" schaut auf Designerinnen und Kreative, für die Kleidung längst mehr ist als nur etwas zum Anziehen.

In Kiew entwirft die Marke Gunia Project Kleidung und Accessoires für den Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und die First Lady der Ukraine. Die Gründerin Maria Gavryliuk zeigt, wie sich ein Land selbst im Krieg über Stil behauptet und warum das zu einem Symbol der Unzerbrechlichkeit werden kann.

In Russland gilt westliche Mode als Symbol einer verlorenen Normalität. In Moskauer Einkaufszentren entstehen neue Läden wie "TVOE & KO", bei denen Marken wie Zara, Bershka und Massimo Dutti wieder auftauchen. Kehren westliche Modemarken wirklich zurück? Und was sagt das über den Alltag im sanktionierten Russland?

In Taiwan wiederum setzt die Designerin Jenn Lee auf Rückbesinnung. Für ihre neue Kollektion arbeitet sie mit traditionellen Qipao-Meistern zusammen und verbindet chinesische Schneiderkunst mit zeitgenössischem Design. Ihre Mode erzählt von Rebellion und kultureller Selbstbehauptung.

Land

Deutschland

Jahr

2026

Herkunft

MDR

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