(1) Nîmes: Die bunte Farbpalette von Claude Viallat
Seit 60 Jahren malt Claude Viallat dieselbe Basisform: die ritualhafte Signatur eines Künstlers, der seine Bilder weder datiert noch betitelt. Sein abstraktes Werk erzählt von seiner Heimatregion um Nîmes, von Farben und Stoffen, Stierkämpfen und Kunsthandwerk. Ende der 1960er Jahre wurde Viallat mit der Gründung der Bewegung Supports/Surfaces zum Vorreiter. Heute stellt der hochbetagte Künstler in renommierten Museen wie auch in kleinen Galerien aus und erweitert kontinuierlich sein Werk.
(2) Kalifornien: Im Land der Baumriesen
Die beeindruckenden Riesenmammutbäume im US-Bundesstaat Kalifornien können beinahe hundert Meter hoch werden. Die grünen Giganten sind stille Zeugen längst vergangener Zeiten, denn sie zählen zu den ältesten Bäumen der Erde. Im 19. Jahrhundert, als ihr Bestand zunehmend durch Abholzung bedroht war, wurden die Baumriesen zum Symbol für den Naturschutz und zum Auslöser für die Gründung der allerersten amerikanischen Nationalparks.
(3) Senegal: Ndeyes Fischklößchen mit rotem Reis
In Ballabey bereitet Ndeye ein Rezept ihrer Mutter zu: Fischklößchen mit rotem Reis. Zuerst werden getrocknete Weichtiere, Zwiebeln und Piment angebraten. Dann kommt Tomatenmark hinzu, das dem Reis seine rote Farbe verleiht. Anschließend formt Ndeye Klößchen aus gehacktem Fisch und Petersilie und lässt dann Reis, Gemüse und Fisch gemeinsam köcheln. Ein senegalesisches Alltagsgericht, das gemeinsam aus einer Schüssel gegessen wird.
(4) Berlin: Eine Visionärin der Physik
Humboldt-Universität, Max-Planck-Institut, Robert Koch-Institut: In Berlin würdigen gleich mehrere Bauten die großen Männer der Wissenschaft. Eine junge Visionärin der Physik hingegen findet eher wenig öffentliche Beachtung …