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Kopf hoch!
108 Min.
Verfügbar ab dem 01/04/2026
TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 22. April um 20:15
Im fünften Monat schwanger erhält Emma die Diagnose Brustkrebs. Ihr Arzt drängt zum Abbruch, doch sie holt eine Zweitmeinung ein. Die andere Therapie könnte die Schwangerschaft erhalten und lässt sie und ihren Freund Simon hoffen. Zwischen Klinikalltag, Angst und Selbstzweifeln beginnt ein Kampf ums Überleben und Mutterwerden. Ein autobiografisch inspirierter Film von Sólveig Anspach.
Sie will nicht akzeptieren, dass ihr eigenes Leben gegen das ihres Kindes steht. Also schlägt Simon ihr vor, eine zweite Meinung einzuholen. Ein Spezialist eröffnet eine andere Möglichkeit: eine wenig erprobte Behandlungsmethode, die Emma zwar die Schwangerschaft fortsetzen lässt, aber auch einen ungewissen Ausgang hat.
Mit Beginn der Chemotherapie sieht Emma sich immer wieder mit schwierigen medizinischen Entscheidungen, den körperlichen Veränderungen und ihren damit einhergehenden Selbstzweifeln konfrontiert. Simon bleibt an ihrer Seite und versucht, sie zu unterstützen, gerät dabei aber selbst an seine Grenzen. Der ganze Prozess wird zu einer harten Probe ...
"Kopf hoch!" ist das Spielfilm-Regiedebüt von Sólveig Anspach und entstand aus einer persönlichen Auseinandersetzung mit Krankheit und Überleben. Ansbach hatte selbst mit Brustkrebs zu kämpfen und erlag der Krankheit 2015. Der Film setzt auf eine zurückhaltende, beinahe dokumentarische Erzählweise: Medizinische Abläufe, Entscheidungen und körperliche Veränderungen werden präzise beobachtet, ohne melodramatische Zuspitzung. Nominiert wurde er unter anderem 2000 bei den Césars für das beste Erstlingswerk und die Darstellerleistungen in den beiden Hauptrollen.
Mit
Karin Viard (Emma)
Laurent Lucas (Simon)
Julien Cottereau (Olivier)
Claire Wauthion (Emmas Mutter)
Philippe Duclos (Dr. Morin)
Charlotte Clamens (Dr. Colombier)
Regie
Sólveig Anspach
Drehbuch
Sólveig Anspach
Pierre Erwan Guillaume
Produktion
Ex Nihilo
Agat Films & Cie
Entre Chien et Loup
RTBF
Produzent/-in
Patrick Sobelman
Kamera
Isabelle Razavet
Schnitt
Anne Riegel
Musik
Olivier Manoury
Martin Wheeler
Land
Frankreich
Jahr
1999
Herkunft
ARTE F
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