Begann die Neuzeit mit dem Buchdruck?
Stimmt es, dass ...?
Gibt es ohne Krieg keinen Fortschritt?
Stimmt es, dass ...?
Waren alle afrikanischen Länder europäische Kolonien?
Stimmt es, dass ...?
Sind Dirndl und Lederhose urbayrisch?
Stimmt es, dass ...?
Hat Kolumbus als Erster einen Ozean überquert?
Stimmt es, dass ...?
Haben Menschen sich schon immer berauscht?
Stimmt es, dass ...?
War der Hund schon immer der beste Freund des Menschen?
Stimmt es, dass ...?
Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
War Tauschhandel die erste Form der Währung?
Stimmt es, dass ...?23 Min.
Verfügbar bis zum 19/08/2026
Sendung vom 20/08/2025
Eine Welt ohne Geld? Kaum vorstellbar – doch sie existierte. Die Doku sucht nach dem Ursprung des Geldes jenseits der gängigen Mythen und folgt den Spuren von Keilschrift, Münzen, Papiergeld und rituellem Tausch. Anthropologie und Geschichte zeigen, wie Geld mit Macht, Steuern und Krieg verwoben ist. War Geld je neutral – oder seit jeher ein Werkzeug der Macht?
Eine Welt ohne Geld? Können wir uns heute nicht vorstellen. Doch es muss sie einst gegeben haben. Nur wie hat das funktioniert? Und wie kam es dann zur Erfindung von Geld?
Die gängige Erzählung klingt einleuchtend: Unsere Vorfahren tauschten Eier gegen Milch oder Schnitzel gegen Bier. Als das mit wachsender Warenvielfalt zu kompliziert wurde, einigte man sich auf ein universelles Tauschmittel – Geld.
Doch was ist dran an dieser Geschichte? Die Suche beginnt in Mesopotamien, bei unseren ältesten Schriftzeugnissen. Mehr als 5000 Jahre alte Keilschriften zeigen: Am Anfang stand nicht der Tausch – sondern Schulden. Die Geschichte der ersten geprägten Münzen aus Lydien und des Papiergelds im mittelalterlichen China führen zur Erkenntnis, dass vor allem Könige, Kriege und Steuern für die Entwicklung des Gelds eine entscheidende Rolle spielten.
Der Anthropologe Bill Maurer ist überzeugt, dass die Erzählung vom Tauschhandel als Ursprung des Gelds erfunden ist. Erdacht von Philosophen der Aufklärung, um den aufkommenden Kapitalismus zu erklären. Denker wie Adam Smith schufen dadurch einen bis heute wirkenden Mythos, der unseren Blick darauf verstellt, dass Geld auch etwas ganz anderes sein könnte.
Wie so eine alternative Vorstellung aussieht, zeigt ein Beispiel aus Melanesien: Dort begegnen wir rituellen Tauschsystemen, fernab der Marktlogik. Dr. Linus digim’Rina veranschaulicht, wie ökonomisches Handeln jenseits kapitalistischer Normen funktionieren kann. Denn bevor es Geld gab, gab es Beziehungen. Und vielleicht liegt in dieser alten Idee auch ein Schlüssel für die Zukunft.
Land
Deutschland
Jahr
2025
Auch interessant für Sie
Streetphilosophy
Strebe nach Reichtum!
Tracks
Künstler*innen, die sich weigern, den Tod zu ghosten
Das Buch meines Lebens
Jagoda Marinić trifft Katrin Eigendorf
Twist
Patchworkfamilie: Chaos oder Chance?
Was wollen Geister von uns Menschen?
Offene Ideen mit Grégory Delaplace
Flucht im Namen Gottes - Die Hugenotten (1/2)
Aufbruch ins Ungewisse
Flucht im Namen Gottes - Die Hugenotten (2/2)
Ankunft in der Fremde
Die Farben der Antike
Wurde die Sklaverei aus moralischen Gründen abgeschafft?
Stimmt es, dass ...?
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Nur noch 5 Tage online
Martin Eden
Jugendliche im Widerstand: Edelweißpiraten
Mit offenen Karten
Armenien - Kleines Land mit großer Geschichte
Unhappy
Von Glück und Angst
Mit offenen Karten - Im Fokus
US-Militär: Wie viele Truppen in Europa?
ARTE Journal – 06/05/2026
Vertriebene auf Rekordniveau / Kommunalwahlen in GB / KI-Komödie im Molière-Stil
Re: Vom Wegwerfkalb zum Alpenretter
Unsere Wälder
Netzwerk der Tiere
Cannes: "Leid und Herrlichkeit" von Almodóvar
Re: Kinderarmut in Spanien