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Das Kino des Bernardo Bertolucci
Opulent und unangepasst53 Min.
Verfügbar bis zum 25/03/2027
Bernardo Bertolucci (1941-2018) zählt zu den einflussreichsten Regisseuren des Weltkinos. Seine Filme sind Meisterwerke visueller Opulenz und emotionaler Tiefe, die intime Geschichten mit großen historischen Themen verweben. Sein mit neun Oscars ausgezeichneter Film "Der letzte Kaiser" gilt als Meilenstein der Filmgeschichte. Das Porträt erzählt den Werdegang des Visionärs.
Nach ersten Erfahrungen als Assistent von Pier Paolo Pasolini begann Bertolucci bereits in den 1960er Jahren, eine eigene künstlerische Handschrift zu entwickeln. Ein frühes Schlüsselwerk ist "Der große Irrtum" (1970), in dem Bertolucci die politische Radikalisierung der Jugend im Kontext der 68er-Bewegung reflektiert.
Seinen internationalen Durchbruch erzielte er mit "Der letzte Tango in Paris" (1972). Das Drama mit Marlon Brando und Maria Schneider in den Hauptrollen über eine obsessive, anonyme Beziehung zwischen zwei Fremden polarisierte die Kritik und bleibt bis heute höchst umstritten.
Ein Höhepunkt seines Schaffens ist "Der letzte Kaiser" (1987). Als erste westliche Produktion, die in der Verbotenen Stadt in Peking gedreht werden durfte, erzählt der Film die Lebensgeschichte des letzten chinesischen Kaisers Puyi. Der Film wurde mit neun Oscars ausgezeichnet und gilt als Meisterwerk des epischen Kinos.
Eine unverwechselbare visuelle Opulenz, komplexe Figuren und eine tiefe Auseinandersetzung mit historischen und gesellschaftlichen Prozessen zeichnen Bertoluccis Filme aus. Sein Werk ist ein Meilenstein des Weltkinos.
Die Dokumentation ist nicht nur eine Hommage an den italienischen Maestro, sondern auch an eine kreative Bewegung, deren Erbe – radikale Freiheit, kompromisslose Sinnlichkeit und unabhängiges Denken – bis heute fasziniert.
Regie
Marco Spagnoli
Land
Italien
Frankreich
Jahr
2025
Herkunft
ARTE
RAI
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