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Menorca, die kleine Schwester2 Min.
Verfügbar ab dem 23/07/2026
TV-Ausstrahlung am Donnerstag, 23. Juli um 18:35
Die kleine Schwester von Mallorca wird sie genannt und ist die zweitgrößte Insel der Balearen. Ganz Menorca ist Biosphärenreservat mit einer großen Artenvielfalt. Hier erkunden wir das UNESCO-Weltkulturerbe der talayotischen Bauten und lernen die typisch menorquinische Reitkunst kennen – die Menorquiner haben sogar ihre eigene Rasse auf der Insel.
Menorca ist der östlichste Punkt Spaniens im Mittelmeer. Oft wird die Insel als kleine Schwester von Mallorca bezeichnet – dabei hat sie einen ganz eigenen Charakter. Sie bezaubert mit türkisfarbenem Wasser, unberührter Natur, geologischer Vielfalt und vielen Besonderheiten, die es nur hier gibt. Obwohl sie nur ein Fünftel der Nachbarinsel Mallorca misst, spielte sie im Mittelmeer seit jeher eine strategisch wichtige Rolle. Araber, Briten und Franzosen rangen um die Vorherrschaft über den Hafen der Hauptstadt Mahón, bis die Insel 1802 spanisch wurde. Der rund sechs Kilometer lange Naturhafen gilt als einer der größten Europas und war stets ein begehrtes Ziel der Seemächte. Noch heute zeugen zahlreiche historische Befestigungsanlagen an der majestätischen Hafeneinfahrt davon.
Die Jahrtausende alten Talayot-Siedlungen sind ein Relikt der bewegten Geschichte der Insel. Die hohen Steintürme aus der Bronzezeit geben bis heute Rätsel auf. Aus der Talayot-Kultur stammten auch die gefürchteten Steinschleuderer, die der Inselgruppe vermutlich ihren Namen gaben, denn "Balearen" heißt übersetzt "Steinschleuderkämpfer" – sie sollen sogar für die Römer in den Krieg gezogen sein.
Heute ist das traditionelle Steinschleuderschießen ein friedlicher Volkssport auf Menorca – ebenso wie das Reiten. Die Insel hat sich ihre ganz eigene Kultur bewahrt: Mit traditionell hergestellten Sandalen, aromatischem Käse und einer eigenen Pferderasse betonen die Menorquiner ihren Stolz auf die Heimat.
Die Jahrtausende alten Talayot-Siedlungen sind ein Relikt der bewegten Geschichte der Insel. Die hohen Steintürme aus der Bronzezeit geben bis heute Rätsel auf. Aus der Talayot-Kultur stammten auch die gefürchteten Steinschleuderer, die der Inselgruppe vermutlich ihren Namen gaben, denn "Balearen" heißt übersetzt "Steinschleuderkämpfer" – sie sollen sogar für die Römer in den Krieg gezogen sein.
Heute ist das traditionelle Steinschleuderschießen ein friedlicher Volkssport auf Menorca – ebenso wie das Reiten. Die Insel hat sich ihre ganz eigene Kultur bewahrt: Mit traditionell hergestellten Sandalen, aromatischem Käse und einer eigenen Pferderasse betonen die Menorquiner ihren Stolz auf die Heimat.
Regie
Antje Büll
Land
Deutschland
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
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