Visionen bauen
Thailand: Bauen mit Natur27 Min.
Verfügbar bis zum 23/01/2026
Boonserm Premthada entwirft 450 Kilometer nordöstlich von Bangkok Gebäude, die das Zusammenleben von Mensch und Elefant fördern. Seine Architektur basiert auf Empathie, Naturverbundenheit und lokalen Materialien wie Lehm, Holz und Bambus. Statt fertiger Pläne entstehen offene Prozesse, die Dialoge zwischen Spezies und Kulturen ermöglichen. Eine stille Revolution des Bauens.
Was, wenn Architektur nicht nur für den Menschen, sondern für eine Gemeinschaft mit anderen Lebewesen entsteht? Der thailändische Architekt Boonserm Premthada wählt eine radikal andere Perspektive: Im „Dorf der Elefanten“ – 450 km nordöstlich von Bangkok – entwirft er Gebäude, die nicht den Menschen ins Zentrum stellen, sondern das Zusammenleben von Mensch und Tier.
In Ban Ta Klang, wo Elefanten nicht in Gehegen leben, sondern als gleichwertige Bewohner, beobachtet Boonserm genau: Wie bewegen sich die Tiere? Was brauchen sie? Wie verändert sich ein Raum, wenn auch ein fünf Tonnen schwerer Elefant ihn nutzt? Nicht Theorie, sondern Empathie prägt seine Entwürfe – und eine tiefe spirituelle Verbindung zur Natur.
Die Materialien wählt Boonserm mit Bedacht: Lehm, Bambus, Holz – alles ist lokal verfügbar und so beschaffen, dass es eines Tages wieder in den Kreislauf der Natur zurückkehren kann. „Das Schwierigste ist, sich selbst treu zu bleiben“, sagt Boonserm. Seine Architektur ist kein fertiger Plan, sondern ein Prozess: achtsam und offen. Gebäude werden zu Orten des Dialogs – zwischen Kulturen, Spezies und Weltbildern. Boonserm Premthadas Architektur bricht mit Konventionen, indem er sich selbst zurücknimmt. Sie lädt dazu ein, die Welt und das Bauen neu zu denken: leise, respektvoll, verbunden.
In Ban Ta Klang, wo Elefanten nicht in Gehegen leben, sondern als gleichwertige Bewohner, beobachtet Boonserm genau: Wie bewegen sich die Tiere? Was brauchen sie? Wie verändert sich ein Raum, wenn auch ein fünf Tonnen schwerer Elefant ihn nutzt? Nicht Theorie, sondern Empathie prägt seine Entwürfe – und eine tiefe spirituelle Verbindung zur Natur.
Die Materialien wählt Boonserm mit Bedacht: Lehm, Bambus, Holz – alles ist lokal verfügbar und so beschaffen, dass es eines Tages wieder in den Kreislauf der Natur zurückkehren kann. „Das Schwierigste ist, sich selbst treu zu bleiben“, sagt Boonserm. Seine Architektur ist kein fertiger Plan, sondern ein Prozess: achtsam und offen. Gebäude werden zu Orten des Dialogs – zwischen Kulturen, Spezies und Weltbildern. Boonserm Premthadas Architektur bricht mit Konventionen, indem er sich selbst zurücknimmt. Sie lädt dazu ein, die Welt und das Bauen neu zu denken: leise, respektvoll, verbunden.
Regie
Diego Breit
Land
Österreich
Jahr
2025
Herkunft
SWR
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