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Die letzten Tage von Kabul

Amerikas Krieg

61 Min.

Verfügbar ab dem 15/08/2026

TV-Ausstrahlung am Dienstag, 25. August um 21:15

Nach dem Sturz der Taliban 2001 wurde eine internationale Koalition nach Afghanistan entsandt, um Terrorismus zu bekämpfen und das Land zu stabilisieren. Die Aussicht auf Wiederaufbau brachte Millionen Rückkehrer zurück ins Land. Doch die Hoffnung auf Frieden und Demokratie scheiterte an Korruption und Gewalt.
Ab 2002 war die internationale Koalition in Afghanistan präsent, unterstützte die USA im "War on Terror" und engagierte sich für den Wiederaufbau. Kabul wird durch die Erfahrungen von Menschen erlebbar, die nach langen Jahren im Exil hoffnungsvoll zurückkehrten. Viele sahen neue Möglichkeiten für freie Presse, Bildung, Frauenrechte und demokratische Wahlen. Der Weg Afghanistans zur Demokratie wurde jedoch von Warlords behindert, die unter Präsident Karzai einflussreiche Positionen erhielten. Zu den prägenden Akteuren der Republik zählt General Abdul Raschid Dostum, dessen Sichtweise in der Serie dargestellt wird.
Zeitzeuginnen und Zeitzeugen berichten von Menschenrechtsverletzungen und Korruption, die oft ungesühnt blieben und die Bevölkerung wütend machten. Ein Taliban-Gründungsmitglied erklärt, wie die Gruppe die Schwächen des neuen Staates ausnutzte und nach und nach Teile des Landes zurückeroberte. Bald fühlten sich die afghanische Armee und die internationalen Truppen weder in den Provinzen noch in Kabul sicher. 2014 leitete Präsident Barack Obama den Truppenabzug ein. Aschraf Ghani, ein im Westen ausgebildeter Akademiker, wurde Nachfolger von Hamid Karzai, um Afghanistan vor dem Scheitern zu bewahren – doch der Beginn seiner Amtszeit verlief alles andere als reibungslos.

Regie

  • Bence Máté

  • Lucio Mollica

Land

Deutschland

Jahr

2024

Herkunft

NDR

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