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Nobody's Hero

94 Min.

Verfügbar ab dem 16/09/2026

Die französische Stadt Clermont-Ferrand wird von einem Terroranschlag erschüttert. Inmitten dieser Unruhe verliebt sich der gutmütige Médéric in Isadora, eine deutlich ältere Prostituierte. Kurz darauf muss sich Médéric mit dem obdachlosen Sélim auseinandersetzen ... - Alain Guiraudie erzählt mit einer Prise absurdem Humor von Misstrauen und Menschlichkeit in schwierigen Zeiten. 

Ein Terroranschlag erschüttert die französische Provinzstadt Clermont-Ferrand und versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Inmitten dieser angespannten Situation steht Médéric, ein freundlicher, aber einsamer Mann. Kurz nach dem Anschlag begegnet er Isadora, einer älteren Sexarbeiterin, und entwickelt sofort eine romantische Faszination für sie. 
Parallel dazu begegnet Médéric einem jungen Obdachlosen namens Sélim, der von den Nachbarn verdächtigt wird, an dem Anschlag beteiligt gewesen zu sein. Mit einer Mischung aus Mitgefühl und Pflichtbewusstsein nimmt Médéric ihn in seine kleine Wohnung auf. Doch diese Entscheidung stellt sein Leben auf den Kopf: Misstrauen, Spannungen zu seinen Nachbarn und die allgegenwärtige Angst vor einem weiteren Angriff machen seinen Alltag zunehmend kompliziert. 
Während Médéric versucht, zwischen seiner aufkeimenden Liebe zu Isadora und seiner Unterstützung für Sélim zu balancieren, eskaliert die Lage. Die Spannungen zwischen den Figuren spiegeln die tiefen gesellschaftlichen Risse wider, die durch Angst und Vorurteile entstehen. Gleichzeitig zeigt der Film die Verletzlichkeit menschlicher Beziehungen, die in solchen Ausnahmesituationen auf die Probe gestellt werden. 
Regisseur Alain Guiraudie nutzt die Tragikomödie, um die Mechanismen von Angst und Rassismus in einer angespannten Gesellschaft zu hinterfragen. Mit seinem unverwechselbaren Humor und einer Vorliebe für ungewöhnliche Charaktere gelingt es ihm, eine feinfühlige, aber scharfsinnige Kritik an der heutigen Welt zu inszenieren. 

Mit

  • Jean-Charles Clichet (Médéric)

  • Noémie Lvovsky (Isadora)

  • Iliès Kadri (Sélim)

  • Michel Masiero (M. Coq)

Regie

Alain Guiraudie

Drehbuch

Alain Guiraudie

Produktion

  • CG Cinéma

  • ARTE France Cinéma

  • Auvergne-Rhône-Alpes Cinéma

  • Umedia

Produzent/-in

Charles Gillibert

Kamera

Hélène Louvart

Schnitt

Jean-Christophe Hym

Musik

Xavier Boussiron

Land

  • Belgien

  • Frankreich

Jahr

2022

Herkunft

ARTE F

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