TAPE: Doja Cat
5 Min.
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Ob TikTok oder Instagram: Die sozialen Netzwerke haben einen riesigen Einfluss auf die Musikindustrie. Eine der dort aktiven Künstlerinnen weiß besonders gut, wie man einen Hype erzeugt: Doja Cat.
Wir schreiben den 9. August 2018. Um ihre Fans bei einem Instagram-Livestream zum Lachen zu bringen, verkleidet sich der angehende Popstar DOJA CAT ... als Kuh. Ihre Follower schlagen ihr vor, daraus einen Song zu machen. Das lässt sich die Rapperin nicht zweimal sagen und veröffentlicht am nächsten Tag den Clip zu „MOOO!“ – mit pixeligen Hentai-Schnipseln, Pommes in der Nase und natürlich jeder Menge Muh.
Ein klarer Fall von Shitposting – ein Internet-Trend, bei dem es um die Verbreitung billiger, bizarrer oder provokativer Inhalte geht, um mit möglichst wenig Aufwand möglichst viele Klicks zu generieren. Und es funktioniert! Ganz ohne Muh … äh … Mühe ging die Karriere der Frau aus Los Angeles durch die Decke. Respekt, aber nicht wirklich ein Meilenstein der Musikgeschichte.
Stellt sich die Frage: Liegt im Shitposting die Zukunft des Pop?
Autor:in
Arthur Cemeli
Michaël Patin
Produktion
MILGRAM
Regie
Arthur Cemeli
Michaël Patin
Land
Frankreich
Jahr
2022
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