Tape: Prince

5 Min.
Verfügbar: 16/03/2017 bis zum 03/05/2019
Nach dem Tod von Prince, einem Genie der Popmusik, bleibt von ihm vor allem eins im kollektiven Gedächtnis – seine Manie als Kontrollfreak. Vom Künstlernamen über seine Produktionen bis hin zu den Choreographien für seine Clips wollte er einfach alles selbst bestimmen. 
Von Komposition und Arrangement seiner Stücke ganz zu schweigen. Einer seiner ersten Coups in dieser Hinsicht war, dass er zu Beginn seiner Karriere alle Angebote von Plattenfirmen ablehnte, da diese ihn seine Alben nicht selber produzieren ließen. Recht hatte er! Denn sein Umgang mit Ton- und Produktionstechnik stellte sich als revolutionär heraus.
Seine turbulenten Beziehungen zu den Labeln besserten sich im Laufe der Zeit kaum. Als er sich entschied, fortan das unaussprechbare Love Symbol als Künstlernamen zu tragen, brach zwischen ihm und Warner offener Krieg aus. Fortan war sein Verhältnis zur berühmten Plattenfirma mehr als frostig und das Idol trug bei seinen Auftritten regelmäßig den Schriftzug „slave“ im Gesicht. Da kommt Stimmung auf!
Wenn man darüber hinaus noch bedenkt, dass er dem Internet äußerst skeptisch gegenüberstand und vielmehr das Image eines abweisenden, androgynen Bad Boys als das eines massentauglichen Popstars hatte, wundert man sich fast, wie Prince über einen Insiderkreis hinaus bekannt werden konnte. Doch Unnachgiebigkeit und Durchhaltewille des Cincinnati Kids haben sich schlussendlich ausgezahlt. Im Laufe der Zeit ist er in die Riege der Weltstars unter den Popmusikern aufgestiegen.

Besetzung und Stab

Produzent/-in :

Milgram

Regie :

David PAIS

Land :

Frankreich

Jahr :

2015