Mikal, aufwachsen und nicht aufgeben
3 Min.
Verfügbar ab dem 23/06/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 23. Juni um 23:50
USA: Mikal wächst mit seinen alkoholabhängigen Eltern in einem heruntergekommenen Hotelzimmer auf. Sein Zuhause ist von Chaos, Alkoholmissbrauch, aber auch von Liebe, Momenten der Geborgenheit und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft geprägt. Sein größter Wunsch: dass seine Eltern endlich aufhören zu trinken. Doch was braucht es wirklich, damit ein Mensch sein Leben dauerhaft verändert?
Aufgrund der anhaltenden Wohnungsnot in den USA sind viele Menschen gezwungen, in heruntergekommenen Hotels zu leben – sogenannten "Flophouses". Der zwölfjährige Mikal teilt sich eines dieser engen, günstigen Zimmer mit seinen alkoholabhängigen Eltern und ihrer Katze Smokey. Sein Alltag ist geprägt von Chaos, Alkoholmissbrauch und Unsicherheit, aber auch von Liebe, kleinen Momenten der Geborgenheit und der leisen Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Mikals größter Wunsch ist, dass seine Eltern endlich mit dem Trinken aufhören.
Die Regisseurin Monica Strømdahl begleitet Mikal über drei Jahre und eröffnet einen intimen Blick auf das Leben in diesen Hotels. Ihre Coming-of-Age-Dokumentation zeigt die Härten einer brüchigen Kindheit ebenso wie die Wärme, Nähe und Komplexität innerhalb dieser kleinen Familie. Zugleich beleuchtet die Doku die gesellschaftlichen Folgen wachsender Armut, sozialer Ungleichheit und des Kampfes um ein würdiges Zuhause.
Gedreht in konsequent beobachtendem Stil, setzt die Dokumentation auf Authentizität. Lange, sorgfältig komponierte statische Einstellungen kontrastieren mit der rohen, teils verstörenden Realität des Familienalltags. Lichtverhältnisse, Bildausschnitt und Kameraposition spiegeln die unregelmäßigen Tagesabläufe wider – und lassen Tag und Nacht verschwimmen.
"Mikal: Aufwachsen und nicht aufgeben" erzählt von einer fragilen Kindheit und sozialer Ungleichheit, aber auch von Hoffnung, Durchhaltevermögen und dem Traum von einem besseren Leben.
Die Regisseurin Monica Strømdahl begleitet Mikal über drei Jahre und eröffnet einen intimen Blick auf das Leben in diesen Hotels. Ihre Coming-of-Age-Dokumentation zeigt die Härten einer brüchigen Kindheit ebenso wie die Wärme, Nähe und Komplexität innerhalb dieser kleinen Familie. Zugleich beleuchtet die Doku die gesellschaftlichen Folgen wachsender Armut, sozialer Ungleichheit und des Kampfes um ein würdiges Zuhause.
Gedreht in konsequent beobachtendem Stil, setzt die Dokumentation auf Authentizität. Lange, sorgfältig komponierte statische Einstellungen kontrastieren mit der rohen, teils verstörenden Realität des Familienalltags. Lichtverhältnisse, Bildausschnitt und Kameraposition spiegeln die unregelmäßigen Tagesabläufe wider – und lassen Tag und Nacht verschwimmen.
"Mikal: Aufwachsen und nicht aufgeben" erzählt von einer fragilen Kindheit und sozialer Ungleichheit, aber auch von Hoffnung, Durchhaltevermögen und dem Traum von einem besseren Leben.
Regie
Monica Strømdahl
Land
USA
Norwegen
Niederlande
Jahr
2025
Herkunft
RBB
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