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Hope on the Road

Daniel Hope auf der Suche nach dem Hollywood-Sound

53 Min.

Verfügbar ab dem 22/02/2026

TV-Ausstrahlung am Montag, 2. März um 00:00

Geiger Daniel Hope macht sich auf zu einer Reise in die Vergangenheit und nach Los Angeles – ein weiter Weg von Europa, den viele jüdische Künstler nach der Machtergreifung der Nazis nehmen mussten. Bei seinem Roadtrip spielt der international gefeierte Geiger an legendären Orten große Soundtracks und besucht Filmkomponisten von heute.

Der Tonfilm hatte Hollywood neu belebt. Zuvor lag die Musik oft wie eine Tapete über der gefürchteten Stille des Films. Jetzt wurde sie selbst zu einem wichtigen und kreativen Element, das die Handlung maßgeblich stützt. 1933 unterlegte der gebürtige Wiener Max Steiner "King Kong und die weiße Frau" erstmals Dialoge mit eigener Musik. Von nun an sollte sie Emotionen formen und aufladen – die Blaupause dafür wurde in dieser turbulenten Zeit geschaffen.
Unter den jüdischen Komponisten, die spätestens zu Beginn des zweiten Weltkriegs in die Vereinigten Staaten gingen, waren mehrfache Oscar-Preisträger: Erich Wolfgang Korngold, geboren in Brünn/Brno, heute Tschechien ("Robin Hood – König der Vagabunden", "Ein rastloses Leben"), Franz Waxman, geboren in Königshütte/Chorzów, heute Polen ("Boulevard der Dämmerung", "Ein Platz an der Sonne") und Miklós Rózsa, geboren in Budapest, Ungarn ("Ich kämpfe um dich", "Ein Doppelleben", "Ben Hur"). Jahrzehntelang prägten sie die Filmmusik als große Kunstform.
Daniel Hope trifft in der Dokumentation Komponisten wie Thomas Newman und Ben Wallfisch, die von früheren Emigranten geprägt wurden. Und er präsentiert legendäre Soundtracks auf seiner Violine – an Orten, die in die Geschichte eingegangen sind: Im Haus von Thomas Mann, in den Exilarchiven der Universität von Kalifornien und im alten MGM-Tonstudio. Hier wurden Klassiker wie "Ben Hur" und "Vom Winde verweht" aufgenommen.

Regie

Rob Alexander

Land

  • Deutschland

  • USA

Jahr

2023

Herkunft

WDR

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