Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Martin Scorsese - Von Little Italy nach Hollywood
53 Min.
Verfügbar bis zum 15/04/2026
Randfiguren, kleine Ganoven und große Schurken - Antihelden machten Martin Scorsese, den Sohn sizilianischer Einwanderer, zu einem der berühmtesten Filmemacher. Anlässlich des Erscheinens von "Killers of The Flower Moon" (2023), Scorseses jüngstem Werk, schildert die Biografie die Lebensgeschichte des Kultregisseurs.
Lange Zeit wollte Scorsese Priester werden, doch dann entscheidet er sich für ein Studium der Filmwissenschaften und jobbt nebenher als Cutter und Regieassistent. Mit Steven Spielberg, Francis Ford Coppola und George Lucas baut er in den 1970er Jahren das „New Hollywood“ auf. Augenzwinkernd erinnert er sich daran, dass er einst als Ikone jener Gegenkultur galt.
„Hexenkessel“, eine Milieustudie über das harte Leben in den Straßen von New York, bringt Scorsese 1973 das Lob der Kritiker ein. Zu diesem Zeitpunkt beginnt auch die enge Zusammenarbeit mit Robert De Niro, mit dem er 1976 den nächsten Film dreht: „Taxi Driver“. Für das Porträt eines verbitterten Vietnamveteranen bekommt Scorsese die Goldene Palme in Cannes. „Taxi Driver“ erhält zudem vier Oscarnominierungen, darunter als bester Film, verliert aber gegen „Rocky“ – eine Entscheidung, die Scorsese-Fans der Oscar-Akademie nie verziehen haben.
Mit dem Boxdrama „Wie ein wilder Stier“ holt sich Scorsese 1980 die erste von insgesamt acht Oscarnominierungen als bester Regisseur. 1989 sorgt sein Film „Die letzte Versuchung Christi“ für einen Skandal – der Film isoliert ihn gar eine Zeit lang in der Branche. Mit „GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia“ kehrt er 1990 in die Hinterzimmer der Lokale der Lower East Side zurück und offenbart einen Blick hinter die Kulissen der Mafia.
Als Scorsese 1998 Vorsitzender der Jury in Cannes wird, ist er endgültig im internationalen Film angekommen. 2007 gewinnt „Departed: Unter Feinden“ gleich vier Oscars, darunter die ersehnte Trophäe für die beste Regie. „The Wolf of Wall Street“ über den knallharten Börsenhai und eiskalten Betrüger Jordan Belfort wird 2014 fünffach für den Oscar nominiert. Scorseses Filme „The Irishman“ (2019) und „Killers of the Flower Moon“ zeigen, dass er auch noch im fortgeschrittenen Alter ganz oben mitspielen kann. Anhand von Ausschnitten aus seinem enormen filmischen Werk und unveröffentlichten Archivaufnahmen blickt die Dokumentation auf die Karriere des großen Filmemachers zurück.
Regie
Yal Sadat
Camille Juza
Land
Frankreich
Jahr
2022
Herkunft
ARTE F
Auch interessant für Sie
Filmgeschichte: Martin Scorsese
Blow up
Claude Chabrol oder die Amour fou
François Truffaut
Filme voller Liebe!
Interview mit dem Regisseur Andreas Dresen
Masterclass mit Agnès Varda
- Nur noch heute online
Der Masseur
Epstein-Files: Macht, Geld und Menschenhandel
Agree to Disagree!
ADHS – Problem im Kopf oder im System?
Mit offenen Karten - Im Fokus
Trumps Zölle: Globale Verunsicherung
Die meistgesehenen Videos von ARTE
- Nur noch heute online
Der Masseur
Epstein-Files: Macht, Geld und Menschenhandel
Agree to Disagree!
ADHS – Problem im Kopf oder im System?
Mit offenen Karten - Im Fokus
Trumps Zölle: Globale Verunsicherung
Sadakat
von İlker Çatak
Agree to Disagree!
Setzen, Sechs! Braucht Schule Druck?
"Sturmhöhe" - Liebe, Hass und Rache
Mit offenen Karten - Im Fokus
Ukraine: Vier Jahre Widerstand
Offener Krieg zwischen Pakistan und Afghanistan
TAPE: Elvis Presley