Die Besetzung Norwegens durch Russland wurde beendet. Jesper Berg wurde mit der Bildung einer Übergangsregierung beauftragt, während die EU die Einhaltung des Friedensvertrags überwacht und Druck auf Norwegen ausübt, damit es seine Öl- und Gasproduktion wieder aufnimmt. Als die Produktion wieder anläuft, kommt es zu einem schweren Zwischenfall in den Anlagen. Jesper Berg ist davon überzeugt, dass der ehemalige Besatzer dafür verantwortlich ist. Er stoppt die Produktion und ordnet die Ausweisung russischer Staatsbürger an. Die Botschafterin Irina Sidorova befürchtet, dass sie nach Moskau zurückkehren muss, was ihr Leben mit Ljubow, ihrer Lebensgefährtin, und ihrer Tochter in Gefahr bringen würde ...
Nach dem Krieg
Die dritte Staffel von „Occupied“ verdichtet die Handlung dieses effektiven geopolitischen Thrillers von Jo Nesbø auf sechs Episoden. Der Vorhang fällt, als sich Russland gerade aus Norwegen zurückgezogen hat. Wird es dem nun freien Land gelingen, zu einer stabilen demokratischen Regierung zurückzukehren? Welchen Preis wird es dafür zahlen? Der Umweltschützer und Ministerpräsident Jesper Berg, der sich als Befreier der Nation sieht, ist überzeugt, dass er die Wahlen gewinnen wird. Doch der Wahlkampf lässt die Konflikte wieder aufleben, die Säuberungen sind in vollem Gange und Russland versucht, die norwegische Politik hinterrücks zu beeinflussen. Die hervorragend dargestellten Charaktere bewegen sich in einem Umfeld von ungeklärten Mordfällen, Machtspielen, Verrat und starken nationalistischen Untertönen. In Anlehnung an die Serie „State of Happiness“, in der die chaotischen Anfänge des norwegischen Ölrauschs geschildert wurden, setzt "Occupied" die Frage nach der Energieabhängigkeit, der Zukunft des Planeten und damit der Menschheit in der westlichen Welt und der nahen Zukunft fort.