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Toyen: Die Malerin des Surrealismus
55 Min.
Verfügbar bis zum 27/08/2026
Als emanzipierte Frau identifizierte sich Toyen vollkommen mit dem Surrealismus der 30er Jahre. Während des Zweiten Weltkriegs versteckte sie in ihrer Prager Wohnung den jüdischen Dichter Jindrich Heisler. Mit ihm zusammen ließ sie sich 1947, kurz vor der Machtübernahme der Kommunisten in der Tschechoslowakei, endgültig in Paris nieder, da sie die Beschneidung ihrer persönlichen und künstlerischen Freiheit fürchtete.
Obwohl sich Toyen in die Surrealistengruppe um André Breton einbrachte, wurden ihre Werke lange als marginal betrachtet und erst nach ihrem Tod im Jahr 1980 bei der Versteigerung ihres Nachlasses einem breiteren Publikum bekannt. Seitdem erzielen sie enorme Preise auf dem Kunstmarkt und werden international ausgestellt.
Andrea Sedlackova geht in ihrem Dokumentarfilm den Geschichten nach, die sich hinter Toyens Gemälden verstecken. Wie nehmen Sammler heute diese fantasievollen Werke wahr? Was entdecken Galeristen und Kunsthistoriker darin? In den Interviews der Filmemacherin mit Zeitgenossen der Künstlerin erscheint Toyen als unkonventioneller Mensch, als kompromisslose und unter allen Umständen freie Künstlerin, als geheimnisvolle Rebellin mit grenzenloser Vorstellungskraft.
Regie
Andrea Sedlackova
Land
Tschechische Republik
Frankreich
Jahr
2021
Herkunft
ARTE
CT
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