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Let’s talk about sex: 100 Jahre Aufklärung

Von Revolution, Pornowelle und Internet

52 Min.

Verfügbar ab dem 06/09/2026

Der Zweiteiler beleuchtet das faszinierende Zusammenspiel zwischen Werten, Moral und Innovationen und unserer sich ständig wandelnden Einstellung zu Beziehungen und Sexualität. Mit Sexualaufklärer:innen von heute blicken wir auf das Spannungsfeld der Sexualkunde. Wer sagt es den Kindern? Und wie?

Love, Peace and Happiness brachte neue Freiheiten und stellte die Sexualaufklärung vor die Frage, wie sie mit der neuen Offenheit umgehen sollte. Filme wie „Helga“ „Emanuelle“ oder die Oswalt Kolle-Filme standen ikonisch für die neue Freizügigkeit. Die AIDS-Krise stoppte die Euphorie vom offenen Umgang mit Sexualität in den 1980ern jäh – überall propagierten Kampagnen die Kondomnutzung, Gefahrenabwehr stand im Fokus, Enthaltsamkeit wurde in Kirchen Gebot der Stunde. Und die Sexualkunde in vielen Ländern wieder ziemlich verklemmt, der Fokus fiel zurück auf Anatomie und Biologie. Anfang der 2000er wurde das Internet zur zentralen Informationsquelle für Jugendliche. Das brachte nicht nur frei verfügbare Pornos, sondern auch moderne Schulprogramme und Aufklärungsforen. Dennoch stellen sich konservative Kreise gegen frühkindliche sexuelle Bildung. Dabei ist die Aufklärung über eine selbstbestimmte Sexualität immer auch Aufklärung über ein selbstbestimmtes Leben.

Mit Dorian Solot und Marshall Miller (I Love Female Orgasm), der Porno-Produzentin Erika Lust, dem YouTuber Jan Omland, Kolumnistin Mirna Funk, Expert:innen wie Jonathan Zimmermann („Too Hot to Handle“) und dem Sound der Zeit aus dem Archiv erzählen wir die Geschichte der Sexualkunde von 1960 bis heute.

Regie

  • Nadine Neumann

  • Ina Kessebohm

Land

  • Deutschland

  • Frankreich

  • Spanien

Jahr

2022

Herkunft

WDR

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