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Mal Meer, mal Land
Die Salische See, Kanada44 Min.
Verfügbar bis zum 16/04/2027
Haushohe Wellen branden entlang der Salischen See unentwegt gegen die kanadische Küste. Einige besonders beharrliche und ausgesprochen einfallsreiche Geschöpfe haben diesen extremen Lebensraum für sich erschlossen. Sie heften sich an die Felsen, lassen sich im Wasser treiben, um den vorbeiströmenden Plankton einzufangen, oder bewegen sich, von den Fluten getrieben, im Rhythmus der Wellen.
Wer an der Salischen See in Kanada überleben will, muss sich etwas einfallen lassen, um der Gewalt der Wellen standzuhalten. In diesem Labyrinth aus schroffen Felsen, farbig schillernden Gezeitenbecken und vergänglichen Stränden haben nur Lebewesen eine Chance, die mit extremem Wellengang und abrupten Temperaturwechseln zurechtkommen.
Und dafür hat jedes Tier seine eigene Methode: Die Otter, heimliche Herrscher dieser wilden Küste, halten sich an den Lianen des Kelpwaldes fest, Seeigel graben Höhlen in den Fels und Anemonen und Seesterne verfügen über starke Saugnäpfe. Auch wenn es darum geht, Angreifer aus dem Meer abzuwehren, sind die Bewohner der Salischen See ausgesprochen kreativ.
Der Langstachelige Seeskorpion beispielsweise schwimmt nie in gerader Linie. Über Generationen hat sich der Fisch auf diese Weise angepasst, um den Wellen ein Schnippchen zu schlagen. Wenn die Brandung wie eine Flutwelle über ihn hereinbricht und er aus dem Wasser geschleudert wird, kann der Überlebenskünstler Sauerstoff aus der Luft ziehen und durch die Haut atmen.
Andere Tiere wie Miesmuscheln, Entenmuscheln und Seepocken sind in der Lage, einen Meerwasservorrat anzulegen und so bis zu acht Stunden ohne Wasser auszukommen – wenn es kühl ist, sogar noch etwas länger. Um nicht auszutrocknen, verbarrikadieren sie sich in einer hermetisch schließenden Schale.
Im turbulenten Rhythmus der Gezeiten verfolgen die erstaunlichen Kreaturen der Salischen See nur ein Ziel: durchzuhalten.
Und dafür hat jedes Tier seine eigene Methode: Die Otter, heimliche Herrscher dieser wilden Küste, halten sich an den Lianen des Kelpwaldes fest, Seeigel graben Höhlen in den Fels und Anemonen und Seesterne verfügen über starke Saugnäpfe. Auch wenn es darum geht, Angreifer aus dem Meer abzuwehren, sind die Bewohner der Salischen See ausgesprochen kreativ.
Der Langstachelige Seeskorpion beispielsweise schwimmt nie in gerader Linie. Über Generationen hat sich der Fisch auf diese Weise angepasst, um den Wellen ein Schnippchen zu schlagen. Wenn die Brandung wie eine Flutwelle über ihn hereinbricht und er aus dem Wasser geschleudert wird, kann der Überlebenskünstler Sauerstoff aus der Luft ziehen und durch die Haut atmen.
Andere Tiere wie Miesmuscheln, Entenmuscheln und Seepocken sind in der Lage, einen Meerwasservorrat anzulegen und so bis zu acht Stunden ohne Wasser auszukommen – wenn es kühl ist, sogar noch etwas länger. Um nicht auszutrocknen, verbarrikadieren sie sich in einer hermetisch schließenden Schale.
Im turbulenten Rhythmus der Gezeiten verfolgen die erstaunlichen Kreaturen der Salischen See nur ein Ziel: durchzuhalten.
Regie
Laurent Frapat
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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