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Peru44 Min.
Verfügbar ab dem 09/09/2026
TV-Ausstrahlung am Donnerstag, 10. September um 17:45
Das Regenwaldgebiet des Yaguas-Nationalparks, gelegen in der Region Iquitos im Nordosten Perus, ist 8.700 Quadratkilometer groß. Für den Klimaschutz ist die Erhaltung einer derart riesigen Primärwaldfläche von großer Bedeutung. Die indigenen Gemeinden hängen wirtschaftlich von den reichen Ressourcen dieses Ökosystems ab. Daher ist der Schutz des Gebietes für sie überlebenswichtig.
Das Regenwaldgebiet des Yaguas-Nationalparks ist 8.700 Quadratkilometer groß – viermal so groß wie die Fläche aller Nationalparks auf dem deutschen Festland zusammengenommen. Für den Klimaschutz ist die Erhaltung einer derart riesigen Primärwaldfläche von großer Bedeutung. Yaguas liegt in der Region Iquitos im Nordosten Perus. Das Gebiet gehört zum Amazonastiefland, ist sehr schwer zugänglich und extrem artenreich. Tausende unterschiedliche Pflanzen- und Tierarten wurden bisher darin nachgewiesen. Seinen Namen hat Yaguas vom indigenen Volk der Yagua, die hier seit Jahrtausenden zu Hause sind. Auch der Río Yaguas ist nach ihnen benannt. Er entspringt im Nationalpark und ist einer der wenigen Flüsse, die ihren Ursprung im Amazonasbecken haben.
Die indigenen Gemeinden, die an seinem Rand leben, hängen wirtschaftlich jedoch von den reichen Ressourcen dieses Ökosystems, vor allem dem Fisch, ab. Daher ist der Schutz des Gebietes für sie überlebenswichtig. Auch der größte Süßwasserfisch der Welt, der bis zu 130 Kilogramm schwere Arapaima, ist im weit verzweigten Flusssystem des Yaguas beheimatet.
Die Einrichtung des Nationalparks war auch ein Wunsch der indigenen Anrainergemeinden. Sie wissen, dass der Park ihre Lebensgrundlagen sichert und hatten den peruanischen Staat 2017 letztmalig dazu aufgefordert, Yaguas zum Nationalpark zu erklären, um damit der Bedrohung des Gebietes durch illegalen Holzeinschlag, Goldwaschanlagen und Drogenplantagen Einhalt zu gebieten. Aber die Kokafelder rücken immer näher an den Nationalpark heran – es ist ein Wettlauf mit der Zeit.
Die indigenen Gemeinden, die an seinem Rand leben, hängen wirtschaftlich jedoch von den reichen Ressourcen dieses Ökosystems, vor allem dem Fisch, ab. Daher ist der Schutz des Gebietes für sie überlebenswichtig. Auch der größte Süßwasserfisch der Welt, der bis zu 130 Kilogramm schwere Arapaima, ist im weit verzweigten Flusssystem des Yaguas beheimatet.
Die Einrichtung des Nationalparks war auch ein Wunsch der indigenen Anrainergemeinden. Sie wissen, dass der Park ihre Lebensgrundlagen sichert und hatten den peruanischen Staat 2017 letztmalig dazu aufgefordert, Yaguas zum Nationalpark zu erklären, um damit der Bedrohung des Gebietes durch illegalen Holzeinschlag, Goldwaschanlagen und Drogenplantagen Einhalt zu gebieten. Aber die Kokafelder rücken immer näher an den Nationalpark heran – es ist ein Wettlauf mit der Zeit.
Regie
Thomas Radler
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
SR
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