Ein Drahtseilakt einer Jugend zwischen Tradition, Zensur und Modernität
Shadi (Persisch für „Glück“) ist 17 und lebt in Teheran. Ihre Mutter will sie nach Frankreich schicken und bereitet die Ausreise vor. Shadi entdeckt, dass ihr Vater, den sie seit Jahren nicht gesehen hat, nichts davon weiß. Aus Freiheitsdrang und aus Wut auf ihre Mutter beschließt sie, zusammen mit drei Freunden abzuhauen.
Vom Norden Teherans bis in den Süden des im Wandel begriffenen Iran dokumentiert die Serie den abenteuerlichen Roadtrip von vier Jugendlichen. Das Coming-of-Age-Thema ist universell: die Suche nach sich selbst und nach dem Glück.
Temporeich und mit innovativen elliptischen Momenten schildert „Happiness“ mit viel Humor und Situationskomik von den Lebenswünschen und Fragestellungen eines Teils der iranischen Jugend, die das Leben auskosten möchte - in einem Land, in dem Alkoholkonsum verboten ist und in dem ein Flirt nur im Geheimen stattfinden darf.
Die Serie der jungen Regietalente Pouria Takavar und Yashar Alishenas wurde beim Festival Séries Mania in der Kategorie „Kurzformate“ im Wettbewerb gezeigt.