Nächstes Video:

Die Löwin

Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.

Mehr Infos

Der Schein trügt

122 Min.

Verfügbar ab dem 09/09/2026

TV-Ausstrahlung am Freitag, 11. September um 01:30

Stojan ist ein unbescholtener Mann, der alles für seine Familie tut. Doch als über seinem Kopf ein Heiligenschein aufleuchtet, beginnt er zu sündigen, um nicht mit seinen Lieben aus dem Dorf vertrieben zu werden. Dem Regisseur gelingt eine so furiose wie groteske Bestandsaufnahme des postsozialistischen Europas. Tragikomödie in drei Episoden von Srdjan Dragojevic.
Serbien 1993, noch während des Krieges: Stojan ist ein unbescholtener Mann, fürsorglicher Familienvater und Kommunist. Der Kurzschluss einer Glühbirne bringt ihm unverhoffte Erleuchtung: Ein Heiligenschein ziert plötzlich Stojans Haupt! Er wird zur Attraktion der Nachbarschaft, was das beschauliche Leben seiner Familie auf den Kopf stellt. Bald ist Stojans dominante Frau Nada von dem Trubel genervt. Das Ding soll weg, und eine Mütze ist keine Dauerlösung. Nachdem auch gründliches Haarewaschen nichts bringt, wird Stojan mit Hilfe eines korrupten Geistlichen zur Sünde verdonnert: ein bisschen Völlerei hier, ein wenig Ehebruch dort. Doch der Heiligenschein bleibt. Stojan arbeitet sich durch alle Todsünden – und findet schließlich Gefallen an der Grausamkeit. Aber nicht nur er. Je herzloser Stojan seinen Vorteil ausnutzt, umso bereitwilliger wird er von den Nachbarn als moralische Instanz akzeptiert. Es stellt sich heraus: Der schöne Schein überstrahlt auch noch den schlimmsten Frevel.
Zwei weitere Kapitel des Films springen in die Jahre 2001 und 2026: Auch dort geschehen Wunder, und am Ende ist Stojan zum Staatschef und Despoten geworden ... – Eine satirische Parabel auf den Turbokapitalismus nach dem Zusammenbruch der politischen Blöcke in Ex-Jugoslawien.

Altersbeschränkte Inhalte sind aus Jugendschutzgründen tagsüber nur bedingt verfügbar.

Mit

  • Goran Navojec (Stojan)

  • Ksenija Marinkovic (Nada)

  • Bojan Navojec (Gojko)

  • Milos Samolov (Atanasije)

  • Natasa Markovic (Julija)

  • Sana Kostic (junge Julija)

  • Nela Mihajlovic (Borka)

  • Radoslav Milenkovic (Smrda)

  • Srdjan Todorovic (Professor Mikrob)

  • Mira Djurdjevic (Borislava)

  • Maja Lukic (Lena)

Regie

Srdjan Dragojevic

Drehbuch

Srdjan Dragojevic

Autor:in

Marcel Aymé

Produktion

  • ARTE

  • Delirium Films

  • Forum Ljubljana

  • Ma.ja.de.

  • Montenegro Max Film

  • Novi Film

  • Sektor Film

  • Studio Dim

  • ZDF

Produzent/-in

  • Biljana Prvanovic

  • Srdjan Dragojevic

Kamera

Dusan Joksimovic

Schnitt

Petar Markovic

Musik

Igor Perovic

Land

  • Serbien

  • Deutschland

  • Kroatien

Jahr

2020

Herkunft

ZDF

Auch interessant für Sie

Die meistgesehenen Videos von ARTE

NotInitialized