Ende November 1983 in Narborough, einem kleinen bürgerlichen Vorort der englischen Stadt Leicester: Die 15-jährige Lynda Mann ist auf dem Weg nach Hause, als sie vergewaltigt und erdrosselt wird. Nachdem ihre Leiche auf einem nahe gelegenen Sportplatz gefunden wurde, übernimmt Kriminalhauptkommissar David Baker die Ermittlungen.
Zur gleichen Zeit arbeitet der Wissenschaftler Alec Jeffrey an der Universität von Leicester daran, DNA zu entschlüsseln. Mit dieser Entdeckung könnten einmalige Muster und Verwandtschaftsverhältnisse nachgewiesen werden. Doch die bisherigen Ergebnisse sind unbrauchbar. Trotzdem ist Alec so fasziniert von seiner Arbeit, dass er seine Familie vernachlässigt.
Ein Jahr nach Lyndas Ermordung ist der Täter noch nicht gefasst und David Baker kann die Ermittlungen nur mit einem reduzierten Team fortführen, ohne viel Hoffnung auf Erfolg. Alec Jeffreys gelingt hingegen endlich der erhoffte Durchbruch: die perfekte Entschlüsselung einer DNA-Sequenz. Doch kann die Technik auch bei einem Mordfall eingesetzt werden?
Die dreiteilige Serie basiert auf den wahren Mordfällen zweier Mädchen aus Leicester in den Jahren 1983 und 1986. Die Entdeckung des genetischen Fingerabdrucks durch Alec Jeffreys im Jahr 1984 wurde erstmals zur Überführung eines Mörders genutzt. Die Serie wurde mit dem inzwischen pensionierten Alec Jeffreys und dem ehemaligen Chefermittler David Baker entwickelt. Regie führte James Strong. Hauptdarsteller John Simm ist dem ARTE-Publikum aus der Serie "Life on Mars: Gefangen in den 70ern" bekannt.