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Britanniens deutsche Dynastie (2/4)
Georg II. - Der Militärische45 Min.
Verfügbar bis zum 30/08/2029
Der spätere englische König Georg II. war einer der Gründe, warum die Wahl auf das hannoversche Welfenhaus fiel. Die protestantische Thronfolge sollte gesichert werden. Das spricht für Sophie von der Pfalz, ihren Sohn Georg Ludwig und dessen Sohn Georg August. Königin Anne hat keine Kinder, doch in Hannover gibt es Erben für den Thron.
Der spätere englische König Georg II. war einer der Gründe, warum die Wahl der englischen Herrscher auf das hannoversche Welfenhaus fiel. Eine protestantische Thronfolge sollte gesichert werden. Das sprach für Sophie von der Pfalz, ihren Sohn Georg Ludwig und dessen Sohn Georg August.
Königin Anne ist kinderlos, aber in Hannover gibt es Thronfolger. Der neue Prinz von Wales, Georg August, reist mit seinem Vater Georg I. nach Großbritannien. Das Verhältnis der beiden ist nicht besonders gut: Georg August zeigt sich gerne in der Öffentlichkeit, sein Vater lebt eher zurückgezogen. Schwerer wiegt, dass sich Georg I. noch als Herzog und Kurfürst von seiner Frau Sophie-Dorothea scheiden lässt und Georg Augusts Mutter lebenslang auf ein Schloss verbannt. Der Schwerenöter mit Mätressen hatte seine Frau beim Ehebruch ertappt. Und weil Fürst und Fürstin nicht gut miteinander auskamen, ließ sich Georg I. scheiden. Die Trennung von der geliebten Mutter sollte zu einem lebenslangen Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn führen.
Georg August beweist großen Mut bei einem dilettantischen Attentat auf ihn und seine Frau Caroline. Er zeichnet sich im Felde aus, wo er seinen Sinn fürs Militärische ausleben kann. Das bringt ihm die Achtung seiner späteren Untertanen ein. Aber auch bei ihm sind Konflikte mit dem Sohn und Thronfolger vorprogrammiert: Sie liegen in der Doppelherrschaft über Großbritannien und Hannover begründet.
Königin Anne ist kinderlos, aber in Hannover gibt es Thronfolger. Der neue Prinz von Wales, Georg August, reist mit seinem Vater Georg I. nach Großbritannien. Das Verhältnis der beiden ist nicht besonders gut: Georg August zeigt sich gerne in der Öffentlichkeit, sein Vater lebt eher zurückgezogen. Schwerer wiegt, dass sich Georg I. noch als Herzog und Kurfürst von seiner Frau Sophie-Dorothea scheiden lässt und Georg Augusts Mutter lebenslang auf ein Schloss verbannt. Der Schwerenöter mit Mätressen hatte seine Frau beim Ehebruch ertappt. Und weil Fürst und Fürstin nicht gut miteinander auskamen, ließ sich Georg I. scheiden. Die Trennung von der geliebten Mutter sollte zu einem lebenslangen Zerwürfnis zwischen Vater und Sohn führen.
Georg August beweist großen Mut bei einem dilettantischen Attentat auf ihn und seine Frau Caroline. Er zeichnet sich im Felde aus, wo er seinen Sinn fürs Militärische ausleben kann. Das bringt ihm die Achtung seiner späteren Untertanen ein. Aber auch bei ihm sind Konflikte mit dem Sohn und Thronfolger vorprogrammiert: Sie liegen in der Doppelherrschaft über Großbritannien und Hannover begründet.
Regie
Mimi Templar-Gay
Land
Großbritannien
Jahr
2024
Herkunft
ZDF
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