Nächstes Video:
Re: In der Falle der LoverboysSchweigen und Vertuschen
Die Todsünden der katholischen Kirche91 Min.
Verfügbar ab dem 02/08/2026
TV-Ausstrahlung am Montag, 3. August um 01:21
Priester als Täter, Kinder als Opfer: Lange tabu, jetzt sichtbar: Sexueller Missbrauch im Umfeld der Katholischen Kirche. Und der Staat? Er schaut oft weg. Die Doku untersucht die "Beißhemmung" weltlicher Justiz und das kirchliche Vertuschungssystem in Europa. Eines der porträtierten Opfer ist François Devaux, selbst Missbrauchsopfer und Gründer einer Betroffeneninitiative in Lyon.
Die weltweite Aufdeckung sexuellen Missbrauchs im Umfeld der katholischen Kirche hat sichtbar gemacht, was lange vertuscht wurde. Immer neue Fälle, erschütternde Zahlen – allein in Frankreich geht man von mehr als 300.000 Betroffenen aus –, schleppende Aufklärung und zögerliche Entschädigungszahlungen haben die Institution Kirche in eine tiefe Krise gestürzt. Europas Gläubige kehren ihr zu Hunderttausenden den Rücken.
Und der Staat? Er steht immer noch viel zu häufig an der Seitenlinie, wenn die Täter Priester sind – gerade auch in Deutschland. "Das ist nicht nur ein Kirchenversagen, das ist ein Staatsversagen", sagt der Münchener Sozialpsychologe Heiner Keupp dazu. Professor Keupp, der selbst Mitglied der Unabhängigen Aufarbeitungskommission des Bundes ist, hält es für absurd, dass es der katholischen Kirche auch mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden des flächendeckenden Missbrauchs in Deutschland noch immer gestattet ist, die Aufarbeitung der Verbrechen in Eigenregie zu organisieren.
Der Dokumentarfilm untersucht die staatliche "Beißhemmung" und die systematische Vertuschungsstrategie der Kirche – und hat in Deutschland, Frankreich und Belgien mit Opfern, Kirchenvertretern und Aktivisten gesprochen. Einer von ihnen ist François Devaux, selbst Missbrauchsopfer und Gründer einer Betroffeneninitiative in Lyon.
Und der Staat? Er steht immer noch viel zu häufig an der Seitenlinie, wenn die Täter Priester sind – gerade auch in Deutschland. "Das ist nicht nur ein Kirchenversagen, das ist ein Staatsversagen", sagt der Münchener Sozialpsychologe Heiner Keupp dazu. Professor Keupp, der selbst Mitglied der Unabhängigen Aufarbeitungskommission des Bundes ist, hält es für absurd, dass es der katholischen Kirche auch mehr als zehn Jahre nach Bekanntwerden des flächendeckenden Missbrauchs in Deutschland noch immer gestattet ist, die Aufarbeitung der Verbrechen in Eigenregie zu organisieren.
Der Dokumentarfilm untersucht die staatliche "Beißhemmung" und die systematische Vertuschungsstrategie der Kirche – und hat in Deutschland, Frankreich und Belgien mit Opfern, Kirchenvertretern und Aktivisten gesprochen. Einer von ihnen ist François Devaux, selbst Missbrauchsopfer und Gründer einer Betroffeneninitiative in Lyon.
Regie
Helmar Büchel
Land
Belgien
Deutschland
Frankreich
Jahr
2022
Herkunft
BR
Auch interessant für Sie
Re: In der Falle der Loverboys
Re: Unser Zuhause im Frankfurter Bahnhofsviertel
Ex-Jugoslawien: Versöhnung in Sicht ? (2023)
ARTE Reportage
Re: Die letzten Leuchtturmwärter Kroatiens
USA: Keine Abtreibung mehr in Alabama
ARTE Reportage
Re: Der Krieg vor der Haustür
Rumäniens Donau-Dörfer in Angst
Re: Rumänien, das unvermessene Land
Abchasien: Zu Russland oder Georgien?
ARTE Reportage
Russland: Die Generation Z
ARTE Reportage
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Mit offenen Karten - Im Fokus
Belarus: Ukraine in Sorge
Mit offenen Karten - Im Fokus
Abraham-Abkommen: Trumps Ohnmacht
ARTE Journal - 29/05/2026
Russische Drohnen in Rumänien: Wie reagiert die NATO?
Re: In der Falle der Loverboys
Re: Unser Zuhause im Frankfurter Bahnhofsviertel
Mit offenen Karten - Im Fokus
Klima: Städte und Hitze
Hatten wir schon immer eine Vorliebe für Süßes?
Stimmt es, dass ...?
Unhappy
Vom Riechen und Berühren
Ex-Jugoslawien: Versöhnung in Sicht ? (2023)
ARTE Reportage
Russland ohne Internet
Masha on Russia
NotInitialized