Exil oder Gefängnis?
Das Schicksal der russischen Opposition
Seit der russischen Invasion in der Ukraine 2022 sind viele Kreml-Kritiker aus Angst vor Repressionen aus Russland geflüchtet. 2024 starb der wohl bekannteste russische Oppositionelle, Alexej Nawalny, in einem Straflager in Sibirien. Ein weiterer prominenter Oppositioneller, Wladimir Kara-Murza, wurde zu 25 Jahren Haft verurteilt, bevor er im Rahmen eines Gefangenenaustausches überraschend freigelassen wurde. Wirklich bekannte Gesichter hat die russische Opposition fast nicht mehr. Die zuvor eher zaghaft kritische Partei Jabloko wurde nach ihrer Positionierung gegen den Krieg in der Ukraine von der Duma-Wahl im September 2026 ausgeschlossen. Die Wahl zum russischen Abgeordnetenhaus findet vom 18.- 20. September statt. In diesem Dossier finden Sie unsere Reportagen und Analysen zur russischen Opposition.
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