Recht auf Abtreibung - ein weltweiter Kampf

Recht auf Abtreibung - ein weltweiter Kampf

Am 28. September, dem Tag der Entkriminalisierung und Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, sind in Lateinamerika zahlreiche feministische Bewegungen auf die Straße gegangen. In Mexiko stand der Tag im Zeichen des ersten großen Durchbruchs. In den Bundesstaaten Veracruz und Hidalgo wurde die Kriminalisierung der Abtreibung für verfassungswidrig erklärt. Mit diesen Entscheidungen wurden Präzedenzfälle für alle Gerichte des Landes geschaffen. Die Abstimmung erfolgte sechs Tage, nachdem der von den Konservativen dominierte Oberste Gerichtshof der USA es abgelehnt hatte, das restriktivste Gesetz des Landes zu blockieren. In Texas sind die meisten Abtreibungen verboten, selbst in Fällen von Inzest oder Vergewaltigung. Weltweit sorgt das Recht auf Abtreibung für Debatten, und in zahlreichen Ländern ist es noch immer ein Tabu. Laut der Weltgesundheitsorganisation werden weltweit jedes Jahr 22 Millionen unsichere Abtreibungen durchgeführt. 40 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter leben in Ländern mit restriktiven Abtreibungsgesetzen oder in Ländern, in denen Abtreibungen zwar erlaubt, aber wegen mangelnder Infrastruktur nicht durchführbar sind.
Am 28. September, dem Tag der Entkriminalisierung und Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen, sind in Lateinamerika zahlreiche feministische Bewegungen auf die Straße gegangen. In Mexiko stand der Tag im Zeichen des ersten großen Durchbruchs. In den Bundesstaaten Veracruz und Hidalgo wurde die Kriminalisierung der Abtreibung für verfassungswidrig erklärt. Mit diesen Entscheidungen wurden Präzedenzfälle für alle Gerichte des Landes geschaffen. Die Abstimmung erfolgte sechs Tage, nachdem der von den Konservativen dominierte Oberste Gerichtshof der USA es abgelehnt hatte, das restriktivste Gesetz des Landes zu blockieren. In Texas sind die meisten Abtreibungen verboten, selbst in Fällen von Inzest oder Vergewaltigung. Weltweit sorgt das Recht auf Abtreibung für Debatten, und in zahlreichen Ländern ist es noch immer ein Tabu. Laut der Weltgesundheitsorganisation werden weltweit jedes Jahr 22 Millionen unsichere Abtreibungen durchgeführt. 40 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter leben in Ländern mit restriktiven Abtreibungsgesetzen oder in Ländern, in denen Abtreibungen zwar erlaubt, aber wegen mangelnder Infrastruktur nicht durchführbar sind.

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