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Maldoror

Festival d'Avignon 2026

184 Min.

Verfügbar bis zum 18/08/2026

Worin wurzelt das Böse? In seiner neuen Kreation "Maldoror" verbindet der renommierte französische Theaterregisseur Julien Gosselin die Welten und Werke von Roberto Bolaño und Lautréamont. Beide Autoren schrieben auf sehr unterschiedliche Weise und in unterschiedlichen Epochen über die Grausamkeit des Menschen. "Maldoro" zählt zu den Höhepunkten des Theaterfestivals von Avignon 2026.

Maldoror von Julien Gosselin zählt zu den mit Spannung erwarteten Produktionen der 80. Ausgabe des Festival von Avignon und wird im Ehrenhof des Papstpalasts aufgeführt. Zehn Jahre nach seiner Adaption von 2666 kehrt Gosselin zu den Werken von Roberto Bolaño zurück und bringt den chilenischen Schriftsteller mit Lautréamont, einem prägenden französischen Dichter des 19. Jahrhunderts, in einen Dialog. Beide verbindet die Auseinandersetzung mit menschlicher Grausamkeit, ihren Ursprüngen und ihren Grauzonen.

Mit einer Inszenierung an der Schnittstelle von Theater, Film und Performance setzt Gosselin seine literarischen Erkundungen fort. Maldoror spielt im Südamerika der 1970er-Jahre und fragt nach dem Verhältnis von Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Künstlerinnen und Künstlern zum absoluten Bösen. Das Stück gliedert sich in drei Teile, die durch Lautréamonts Gesänge des Maldoror miteinander verbunden sind.


Im ersten Teil steht Bolaños Roman Die Naziliteratur in Amerika im Mittelpunkt. Der zweite Teil greift Auszüge aus Die wilden Detektive, den infrarealistischen Manifesten, Der Geist der Science-Fiction und Der unerträgliche Gaucho auf. Grundlage des dritten Teils bildet der Roman Stern in der Ferne.


ARTE zeigt eine dreistündige Fassung der Inszenierung.

Mit

  • Guillaume Bachelé

  • Rita Benmannana

  • Joseph Drouet

  • Denis Eyriey

  • Carine Goron

  • Jeremy Lewin

  • Jeanne Louis-Calixte

  • Cyril Metzger

  • Victoria Quesnel

  • Achille Reggiani

  • Lucile Rose

  • Maxence Vandevelde

Inszenierung

Julien Gosselin

Bühnenbild / Ausstattung / Bauten

Lisetta Buccellato

Kostüme

Caroline Tavernier

Musik

  • Guillaume Bachelé

  • Maxence Vandevelde

Ton

Théo Jonval

Licht

Nicolas Joubert

Video

Jérémie Bernaert, Pierre Martin Oriol

Fernsehregie

Isabelle Julien

Dramaturgie

  • Eddy D’aranjo

  • Marie-José Malis

Land

Frankreich

Jahr

2026

Herkunft

ARTE F

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