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La Folle Journée de Nantes 2026

Flüsse

90 Min.

TV-Ausstrahlung am 01/02/2026

Die „Folle Journée de Nantes“ in der Cité des Congrès widmet sich jährlich einer Epoche, einem Künstler oder Thema. 2026 führt das Festival musikalisch entlang großer Flüsse, die Kulturen prägten – von der Donau bis zum Mississippi. Die Ströme inspirierten unzählige klassische Werke. Das Abschlusskonzert wird live übertragen.

In diesem Jahr führt die "Folle Journée von Nantes" auf eine Reise um die Welt – entlang der großen Flüsse, die die Kontinente durchströmen. Zu diesen großen Strömen gehört selbstverständlich die Donau, der symbolträchtige Fluss Mitteleuropas und Osteuropas. Sie durchfließt zehn Länder und ist eng mit musikalischen Metropolen wie Wien und Budapest verbunden, den Heimatstädten von Komponisten wie Mozart, Beethoven, Liszt oder Bartók. Sie inspirierte zahlreiche europäische Komponisten, darunter Johann Strauss mit seinem berühmten Walzer „An der schönen blauen Donau“.
Die Moldau ist der längste Fluss Tschechiens und inspirierte Smetana im Jahr 1874 zu seinem berühmten symphonischen Werk „Die Moldau“, das den Lauf des Flusses von der Quelle bis zur Mündung in die Elbe musikalisch nachzeichnet. Auch der Rhein, der durch die Schweiz, Deutschland und die Niederlande fließt, inspirierte viele Musiker, darunter Schumann, der seine 3. Symphonie, die „Rheinische Symphonie“, komponierte. Vor allem aber prägte die mit diesem mächtigen Strom verbundene Sage der Loreley Werke von Komponisten wie Wagner („Das Rheingold“), Liszt und vielen anderen.
In Russland gilt die Wolga als mythischer Fluss, der zahlreiche Volkslieder inspirierte, darunter das berühmte „Lied der Wolgaschlepper“. Auf dem amerikanischen Kontinent sind Musik und Spiritualität eng verknüpft. Der Mississippi, besonders in der Region um New Orleans, ist untrennbar mit der Entstehung von Blues und Jazz verbunden.
In Frankreich denkt man natürlich an die Loire, den längsten Fluss des Landes. Er spielte eine entscheidende Rolle in der Musikgeschichte – insbesondere während der Renaissance, als die kulturelle Blütezeit in den Schlössern des Loiretals neue musikalische Stile hervorbrachte.
Auf dem Programm stehen:
- Down to the River to Pray
- Ol’ Man River
- Maria Bach: Thema und Variationen über das Lied der Wolgaschlepper (Ausschnitt aus dem Klavierquintett „Wolga“)
- Schubert: „Auf dem Wasser zu singen“ D. 774
- C. Schumann: „Die Loreley“
- R. Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54, 1. Satz
- Wagner: „Waldweben“ (aus „Siegfried“)
- Smetana: „Die Moldau“

Mit

  • Etsuko Hirose (Klavier)

  • Camille Poul (Sopran)

  • Jean-Paul Pruna (Klavier)

  • Arielle Beck (Klavier)

Mit

  • American Spiritual Ensemble

  • Quatuor Psophos

Regie

François-René Martin

Komponist/-in

  • Maria Bach

  • Franz Schubert

  • Clara Schumann

  • Robert Schumann

  • Richard Wagner

  • Bedřich Smetana

Dirigent/-in

Sascha Goetzel

Orchester

Orchestre National des Pays de la Loire

Moderation

Saskia de Ville

Land

Frankreich

Jahr

2025

Herkunft

ARTE F

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