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Wem nützt die Spende? - Offene Ideen mit Bénédicte BonziDie Schöne aus Gaza
2 Min.
Verfügbar ab dem 18/06/2026
TV-Ausstrahlung am Freitag, 19. Juni um 00:35
Yolande Zauberman begleitet Transfrauen aus Gaza, die vor Morddrohungen nach Tel Aviv geflüchtet sind. Die Regisseurin begibt sich in ihrem poetischen Film auf die Suche nach einer Transfrau, die sich zu Fuß aus Gaza nach Tel Aviv gerettet haben soll. Sie zeigt Menschen zwischen Flucht, Angst und Selbstbehauptung.
Der Film hatte im Mai 2024 bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere.
Der Film hatte im Mai 2024 bei den Filmfestspielen in Cannes Premiere.
Mit "La Belle de Gaza – Die Schöne aus Gaza" richtet die Regisseurin Yolande Zauberman einen eindringlichen Blick auf das Leben von Transfrauen im Nahen Osten. In ihrem Dokumentarfilm nähert sie sich in einer zurückhaltenden, assoziativen Erzählweise ihren Protagonistinnen ohne Pathos oder Vereinnahmung und eröffnet einen intimen Zugang zu ihren Lebensrealitäten. Gedreht wurde der Film auf der Hatnufa-Straße in Tel Aviv, an der viele Prostituierte tätig sind. Die Regisseurin begleitet dort die Frauen Talleen, Nathalie, Danielle, Israela und Nadine. Viele von ihnen sind Araberinnen, manche gläubige Musliminnen.
Der Film thematisiert ihre Ängste und Träume sowie die Gefahr, von der eigenen Familie oder Bekannten gefunden, verprügelt oder sogar getötet zu werden.
Mit einem Foto sucht die Regisseurin nach einer Transfrau, die – Erzählungen zufolge –zu Fuß aus Gaza nach Tel Aviv geflohen ist. Niemand weiß, wo man die "Schöne aus Gaza" treffen kann, sie bleibt bis zum Ende des Films unauffindbar.
Im Zentrum stehen Transfrauen, die zwischen Hoffnung und existenzieller Bedrohung ihren Weg suchen. Aussagen wie "Wenn ich zurückkehre, werden mich meine Brüder töten", machen die Brutalität deutlich, der sie ausgesetzt sind. Die Dokumentation scheut sich nicht, diese Realität ungeschönt zu zeigen – und schafft zugleich Raum für Würde und Selbstbehauptung.
"Die Schöne von Gaza" ist keine leichte Kost. Der Dokumentarfilm fordert heraus, provoziert und berührt – und bleibt doch ein Plädoyer für Menschlichkeit in einer von Konflikten zerrissenen Region.
Der Film hatte am 17. Mai 2024 bei den 77. Filmfestspielen in Cannes Premiere.
Der Film thematisiert ihre Ängste und Träume sowie die Gefahr, von der eigenen Familie oder Bekannten gefunden, verprügelt oder sogar getötet zu werden.
Mit einem Foto sucht die Regisseurin nach einer Transfrau, die – Erzählungen zufolge –zu Fuß aus Gaza nach Tel Aviv geflohen ist. Niemand weiß, wo man die "Schöne aus Gaza" treffen kann, sie bleibt bis zum Ende des Films unauffindbar.
Im Zentrum stehen Transfrauen, die zwischen Hoffnung und existenzieller Bedrohung ihren Weg suchen. Aussagen wie "Wenn ich zurückkehre, werden mich meine Brüder töten", machen die Brutalität deutlich, der sie ausgesetzt sind. Die Dokumentation scheut sich nicht, diese Realität ungeschönt zu zeigen – und schafft zugleich Raum für Würde und Selbstbehauptung.
"Die Schöne von Gaza" ist keine leichte Kost. Der Dokumentarfilm fordert heraus, provoziert und berührt – und bleibt doch ein Plädoyer für Menschlichkeit in einer von Konflikten zerrissenen Region.
Der Film hatte am 17. Mai 2024 bei den 77. Filmfestspielen in Cannes Premiere.
Regie
Yolande Zauberman
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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