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Kiribati2 Min.
Verfügbar ab dem 15/07/2026
TV-Ausstrahlung am Mittwoch, 15. Juli um 18:35
Als einziges Land der Welt erstreckt sich Kiribati mit seinen 32 Atollen über alle vier Hemisphären. In den 1950er und 1960er Jahren testeten die USA und Großbritannien auf der Insel Kiritimati, auch Christmas Island genannt, Atom- und Wasserstoffbomben. Heute wirkt die größte Koralleninsel wieder wie ein Naturparadies.
Kiribati ist einzigartig: Als einziges Land der Erde erstreckt sich der pazifische Inselstaat über alle vier Hemisphären. Seine 32 Atolle verteilen sich über einen Ozeanraum, so groß wie ein Kontinent.
Die Insel Kiritimati, auch bekannt als Christmas Island, liegt direkt auf der internationalen Datumsgrenze und gehört damit zu den ersten Orten weltweit, an denen ein neuer Tag beginnt. Doch die extreme Abgeschiedenheit im zentralen Pazifik wurde der Insel in den 1950er und 1960er Jahren zum Verhängnis: Die USA und Großbritannien testeten hier Atom- und Wasserstoffbomben.
Dass sich die größte Koralleninsel der Welt heute wieder als Naturparadies mit unberührten Lagunen und Millionen von Seevögeln präsentiert, grenzt für Ranger Bauro Kampei an ein Wunder. Seit Jahren überwacht er Cook Island, ein streng geschütztes Vogelreservat. Zehntausende Seevögel brüten hier – abgeschirmt von äußeren Einflüssen. Für Bauro ist Naturschutz keine abstrakte Idee, sondern eine Verantwortung gegenüber seinen Kindern und Enkeln.
Fast 3.500 Kilometer weiter westlich hat der Fischer Iotebwa Temwakei ein Leben geführt, von dem viele in Kiribati träumen. Auf Containerschiffen bereiste er die Weltmeere. Zufrieden war er auf den Ozeanen – wirklich glücklich jedoch erst, seit er in seine Heimat zurückgekehrt ist: auf die Insel Abaiang. Abaiang ist ein Ort, an dem die Zeit langsamer vergeht. Die Lagune ist viermal so groß wie die Insel selbst, das Korallenriff weitgehend intakt. Viele Menschen leben hier noch immer von dem, was das Meer ihnen gibt.
Die Insel Kiritimati, auch bekannt als Christmas Island, liegt direkt auf der internationalen Datumsgrenze und gehört damit zu den ersten Orten weltweit, an denen ein neuer Tag beginnt. Doch die extreme Abgeschiedenheit im zentralen Pazifik wurde der Insel in den 1950er und 1960er Jahren zum Verhängnis: Die USA und Großbritannien testeten hier Atom- und Wasserstoffbomben.
Dass sich die größte Koralleninsel der Welt heute wieder als Naturparadies mit unberührten Lagunen und Millionen von Seevögeln präsentiert, grenzt für Ranger Bauro Kampei an ein Wunder. Seit Jahren überwacht er Cook Island, ein streng geschütztes Vogelreservat. Zehntausende Seevögel brüten hier – abgeschirmt von äußeren Einflüssen. Für Bauro ist Naturschutz keine abstrakte Idee, sondern eine Verantwortung gegenüber seinen Kindern und Enkeln.
Fast 3.500 Kilometer weiter westlich hat der Fischer Iotebwa Temwakei ein Leben geführt, von dem viele in Kiribati träumen. Auf Containerschiffen bereiste er die Weltmeere. Zufrieden war er auf den Ozeanen – wirklich glücklich jedoch erst, seit er in seine Heimat zurückgekehrt ist: auf die Insel Abaiang. Abaiang ist ein Ort, an dem die Zeit langsamer vergeht. Die Lagune ist viermal so groß wie die Insel selbst, das Korallenriff weitgehend intakt. Viele Menschen leben hier noch immer von dem, was das Meer ihnen gibt.
Regie
Thomas Radler
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
ZDF
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