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Die vergessenen Fischer von Hartlepool
Ein Brexit-Projekt und die Folgen75 Min.
Verfügbar bis zum 05/12/2026
Im Nordosten Englands, wo der Fluss Tees ins Meer mündet, ist 2016 die Brexit-Begeisterung groß. Ein Freihafen soll entstehen, viele Arbeitsplätze sind versprochen. Als nach Baggerarbeiten in der Mündung eine Flut lebloser Krabben und Hummer an Land gespült wird, gerät die Welt der traditionellen Fischer aus den Fugen. Sie fühlen sich von der Politik vergessen und verraten.
Als nach Baggerarbeiten in der Mündung des Flusses Tees eine Flut toter Krabben und Hummer an Land gespült wird, gerät die Welt der traditionellen Fischer im Nordosten Englands aus den Fugen. Sie fühlen sich von der Politik verraten – dabei war hier 2016 die Brexit-Begeisterung groß. Ein Freihafen sollte entstehen, viele Arbeitsplätze waren versprochen.
Stan Rennie gehört zu jenen traditionellen Fischern, die seit Jahrhunderten denselben Küstenabschnitt bewirtschaften. Sie sind überzeugt, dass bei Baggerarbeiten für den Freihafen vergifteter Schlamm und Industrieabfälle der vergangenen Jahrzehnte an die Oberfläche gespült und Tiere vergiftet wurden. Vom Fischfang zu leben, ist für Stan und seine Kollegen kaum noch möglich. Netze bleiben leer, Existenzen geraten ins Wanken – und mit ihnen ein ganzes kulturelles Erbe.
Während die Fischer Alarm schlagen und sich mit aller Kraft für den Schutz des Meeres einsetzen, verfolgen lokale Politiker ehrgeizige Brexit-Pläne. Zwischen wirtschaftlichen Versprechen und ökologischen Risiken verschärft sich der Konflikt und wirft grundlegende Fragen nach Verantwortung, Wahrheit und Zukunft auf.
Jeanie Finlay nähert sich diesem vielschichtigen Geschehen mit nüchterner Klarheit und großer Empathie. Ihr Blick gilt einer Gemeinschaft, die sich von der Politik und den Brexit-Befürwortern vergessen fühlt, die jedoch in der Krise eine neue Stimme findet. Der Zusammenhalt ist stark: Im Pub werden Sorgen geteilt und Strategien entwickelt. Aus Ohnmacht wächst Widerstand – und die Entschlossenheit, für die eigene Existenz und auch für die Zukunft der nächsten Generation einzustehen.
Stan Rennie gehört zu jenen traditionellen Fischern, die seit Jahrhunderten denselben Küstenabschnitt bewirtschaften. Sie sind überzeugt, dass bei Baggerarbeiten für den Freihafen vergifteter Schlamm und Industrieabfälle der vergangenen Jahrzehnte an die Oberfläche gespült und Tiere vergiftet wurden. Vom Fischfang zu leben, ist für Stan und seine Kollegen kaum noch möglich. Netze bleiben leer, Existenzen geraten ins Wanken – und mit ihnen ein ganzes kulturelles Erbe.
Während die Fischer Alarm schlagen und sich mit aller Kraft für den Schutz des Meeres einsetzen, verfolgen lokale Politiker ehrgeizige Brexit-Pläne. Zwischen wirtschaftlichen Versprechen und ökologischen Risiken verschärft sich der Konflikt und wirft grundlegende Fragen nach Verantwortung, Wahrheit und Zukunft auf.
Jeanie Finlay nähert sich diesem vielschichtigen Geschehen mit nüchterner Klarheit und großer Empathie. Ihr Blick gilt einer Gemeinschaft, die sich von der Politik und den Brexit-Befürwortern vergessen fühlt, die jedoch in der Krise eine neue Stimme findet. Der Zusammenhalt ist stark: Im Pub werden Sorgen geteilt und Strategien entwickelt. Aus Ohnmacht wächst Widerstand – und die Entschlossenheit, für die eigene Existenz und auch für die Zukunft der nächsten Generation einzustehen.
Regie
Jeanie Finlay
Land
Großbritannien
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
SWR
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