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Die besten Ideen der Welt
und wo sie entstanden sind90 Min.
Verfügbar bis zum 26/04/2026
TV-Ausstrahlung am Donnerstag, 9. April um 08:55
Alles beginnt unter dem Sternenhimmel Mesopotamiens: bei Sumerern und Babyloniern, die mit jahrhundertelangen Himmelsbeobachtungen Kalender und Zeitrechnung entwickelten – die Basis aller Wissenschaft. In der griechischen Hafenstadt Milet wagen Denker erstmals, Natur ohne Mythen, allein mit dem Verstand zu erklären. Alexandria wird mit seiner berühmten Bibliothek und seinem Museion zum größten Wissenszentrum der Antike – ein Ort, an dem Forschung gezielt politisch gefördert wird, weil Wissen als Macht- und Prestigefaktor gilt.
Mit dem Zerfall der antiken Welt droht dieses Wissen zu verschwinden. Doch arabische Gelehrte übersetzen, bewahren und erweitern es: in Astronomie, Physik oder Medizin. Von Bagdad über Fès bis Kairo entsteht ein goldenes Zeitalter der Wissenschaft. Über das maurische Andalusien gelangt dieses Wissen schließlich zurück nach Europa. Muslime, Christen und Juden arbeiten hier gemeinsam an Übersetzungen aus dem Arabischen ins Lateinische. Über Venedig, London und Cambridge verfolgt Harald Lesch den Weg des Wissens weiter bis zu den Anfängen der modernen Naturwissenschaft.
Am Ende des Films steht die Erkenntnis: Die besten Ideen gedeihen dort, wo Denken frei bleibt und Wissen geteilt wird.
Regie
Leonard Claus
Land
Deutschland
Jahr
2026
Herkunft
ZDF
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