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Michel Serres Frankreich / Schweden / Äthiopien46 Min.
Verfügbar bis zum 3. April 2026 um 05:00
Nur noch 2 Tage online
Sendung vom 15/05/2024
Der französische Philosoph Michel Serres prägte in seiner über 60 Jahre währenden Schaffenszeit das 20. Jahrhundert. In seiner Heimatstadt Agen arbeitete er inmitten der Natur und untersuchte die Zusammenhänge zwischen wissenschaftlichem Fortschritt, Ökologie und Moral. Sein 1990 erschienenes Werk „Der Naturvertrag“ wurde weltweit zum Bestseller. Er verhandelt darin eine zentrale Frage unserer Zeit: die Beziehung des Menschen zur Welt und zur Natur.
(2): Schweden: Zwischen Fabelwesen und Pragmatismus
Tiefe Wälder, riesige Seen und lange Winter inspirierten die Schweden im Laufe der Jahrhunderte zu vielen Legenden, die diesem mehrheitlich evangelischen, liberal und pragmatisch wirkenden Land noch heute etwas unvermutet Geheimnisvolles verleihen. Schon in vorchristlichen Zeiten gab es solche Mythen, und noch heute glaubt man in Schweden gern, dass Geister und Fabelwesen Wälder, Seen und Felslandschaften bevölkern.
(3): Mongolei: Doljinsurens Teigtaschen mit Hackfleischfüllung
In der Nähe des Dorfes Khujirt bereitet Doljinsuren ihre Lieblingsspeise zu: Khuushuur, gefüllte Teigtaschen. Für die Füllung hackt sie Hammelfleisch und gibt dann wilden Lauch, Öl und Salz hinzu. Anschließend füllt sie die Teigtaschen damit und brät sie in geschmolzener Butter an.
(4): Äthiopien, eine der ersten Fälschungen der Menschheitsgeschichte
Im Jahr 1165 taucht im Abendland ein rätselhafter Brief auf. Das Dokument ist von einem unbekannten Priester namens Johannes unterzeichnet und spricht von einem „Paradies auf Erden“, irgendwo im Osten. Jahrhundertelang nährt der Brief bei Christen auf der ganzen Welt die kühnsten Hoffnungen und Vermutungen.
Regie
Fabrice Michelin
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
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