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Heavy Metal Kingdom
Wie britische Bands den Rock aufmischten52 Min.
Verfügbar bis zum 29/07/2026
Die Doku blickt zurück auf eine musikalische und kulturelle Revolution der 1980er-Jahre in Großbritannien: Die New Wave of British Heavy Metal – auch bekannt unter der umständlichen Abkürzung NWOBHM – war nicht nur ein Sprungbrett für legendäre Bands wie Iron Maiden und Def Leppard, sondern stellte auch die Weichen für den Metal von heute.
Als die neue Metal-Welle Ende der 1970er Jahre auf Großbritannien zurollte, galt Punk als cooler, war Disco angesagter. Der neue Stil mit den massiven Sounds war zwar hart und schnell, aber irgendwie auch oldschool. Die Medien interessierten sich nicht für das Genre, es blieb beim subkulturellen Randphänomen. Dabei gäbe es ohne NWOBHM heute wohl keine headbangenden und Luftgitarre spielenden Fans, weder Metal-Magazine noch Metal-Festivals. Der Film blickt auf die Geschichte einer Bewegung zurück, die die Grundlagen für den Metal von heute legte. NWOBHM hat es verdient, dass man sich an ihre fulminanten Erfolge und nicht weniger großartigen Flops erinnert.
Regisseurin Sophie Peyrard lässt die verrückte und kreative Atmosphäre Anfang der 1980er Jahre im Film wieder aufleben. Als Material dienen ihr dabei ausschließlich Archivaufnahmen, Konzertmitschnitte und Interviews mit den Menschen, die damals Musikgeschichte schrieben – zum Beispiel Paul Di‘Anno, der erste Sänger von Iron Maiden, Biff Byford von Saxon oder Kim McAuliffe von Girlschool, einer der wenigen weiblichen Heavy-Metal-Formationen, die sich in dieser Männerdomäne behaupten konnten.
Außerdem traf sich die Regisseurin mit Lars Ulrich, dem Schlagzeuger und Mitbegründer von Metallica, einer der größten Metalbands der Welt. Die Formation aus den USA ist auf den Einfluss von Diamond Head zurückzuführen, einer NWOBHM-Gruppe, die heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist.
Regie
Sophie Peyrard
Land
Frankreich
Jahr
2024
Herkunft
ARTE F
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