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Stalin und das sowjetische "Rüstungswunder"
88 Min.
Verfügbar bis zum 21/07/2026
Unmittelbar nach Beginn des deutschen Überfalls 1941 entschied der sowjetische Machthaber Stalin, kriegswichtige Industriebetriebe weit weg von der Front ins Landesinnere zu verlagern. Fabriken wurden komplett demontiert, auf Züge verladen und dort wiederaufgebaut, wo sie für die Wehrmacht nicht erreichbar waren, auch nicht für die deutsche Luftwaffe: ein kriegsentscheidender Vorteil.
Ganze Flugzeug-, Panzer-, Geschütz- und Stahlwerke werden Stück für Stück abgebaut, die Maschinen auf unzählige Eisenbahnwaggons verladen – ein in dieser Dimension beispielloser Vorgang. Innerhalb weniger Monate nehmen die Betriebe fernab des Geschützdonners die Produktion wieder auf.
Ein Kraftakt, der in der Geschichtsschreibung über den Zweiten Weltkrieg wenig Beachtung findet, zumal diese Schlacht nicht von heldenhaften Soldaten, sondern von einfachen Leuten geschlagen wird: Zivilisten, darunter viele Frauen, Jugendliche und sogar Kinder, kämpfen in den Fabriken bis zum Sieg über Hitler-Deutschland.
Die Massenproduktion von Panzern und Flugzeugen führte letztlich zu einem kriegsentscheidenden Vorteil für die Rote Armee, deren logistischer Wucht die Wehrmacht spätestens seit der Niederlage von Stalingrad kaum noch etwas entgegensetzen konnte.
Regie
Gil Rabier
Land
Frankreich
Jahr
2022
Herkunft
ARTE F
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