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Kenia - Eine Oase im Sand
Kampf ums Überleben44 Min.
Verfügbar bis zum 29/06/2026
Der Himmel verdunkelt sich, als zu Beginn der Trockenzeit riesige Schwärme von Blutschnabelwebern am Wasserloch in Kenias Tsavo-Nationalpark eintreffen. Die Vögel kommen aus dem Norden, wo sie ihre Jungen großgezogen haben. Jeder dieser etwa spatzengroßen Vögel nimmt nur wenige Schnabel voll Wasser, aber in der Summe trinkt ein Schwarm Tausende Liter am Tag ...
Langsam verdunstet das Wasser und der Pegel des Wasserlochs in Kenias Tsavo-Nationalpark beginnt zu sinken. Wenn die Samen der Gräser im Buschland ringsum reifen, erscheint eine wahre Naturgewalt am Wasserloch. Der Himmel verdunkelt sich, als zu Beginn der Trockenzeit die Blutschnabelweber eintreffen. Sie gelten als die häufigsten wildlebenden Vögel der Welt, ihre Schwärme bestehen aus mehreren Tausend Tieren.
Sie kommen aus dem Norden, wo sie in riesigen Brutkolonien ihre Jungen großgezogen haben. Nun sind Eltern und Nachwuchs auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Jeder der etwa spatzengroßen Vögel nimmt zwar nur wenige Schnabel voll Wasser, aber in der Summe trinkt so ein Schwarm Tausende Liter am Tag – kein Wunder also, dass das Wasserloch jetzt immer rascher schrumpft und diese Oase in der Wildnis bedroht ist.
Ein Wasserloch kann hundert Jahre lang existieren. Aber jedes Jahr durchläuft es einen tiefgreifenden Wandel. Der Bogen spannt sich dabei vom Niedergang bis zur Wiedergeburt – eine Geschichte, die sich seit grauer Vorzeit stets wiederholt.
Die Regenfälle in Tsavo bleiben aus, im Umland wird es immer trockener. Viele Tiere zieht es jetzt ans Wasserloch, denn es ist die einzige Wasserstelle weit und breit. Doch je mehr kommen, um ihren Durst zu stillen, umso schneller geht der Wasservorrat zur Neige. Bald ist nur noch eine schlammige Brühe übrig. Die Elefanten wissen das zu nutzen: sie bespritzen sich mit dem kühlenden Schlamm – zum Trinken reicht das Nass hier jedoch nicht mehr aus.
Es ist eine überwältigende Vielfalt des Lebens, die sich rund um das Reservoir entwickelt. Hier kommen Tiere miteinander in Kontakt, die sich sonst kaum begegnen würden – und entsprechend lassen sich im Lauf der Zeit spektakuläre Wechselbeziehungen beobachten.
Sie kommen aus dem Norden, wo sie in riesigen Brutkolonien ihre Jungen großgezogen haben. Nun sind Eltern und Nachwuchs auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Jeder der etwa spatzengroßen Vögel nimmt zwar nur wenige Schnabel voll Wasser, aber in der Summe trinkt so ein Schwarm Tausende Liter am Tag – kein Wunder also, dass das Wasserloch jetzt immer rascher schrumpft und diese Oase in der Wildnis bedroht ist.
Ein Wasserloch kann hundert Jahre lang existieren. Aber jedes Jahr durchläuft es einen tiefgreifenden Wandel. Der Bogen spannt sich dabei vom Niedergang bis zur Wiedergeburt – eine Geschichte, die sich seit grauer Vorzeit stets wiederholt.
Die Regenfälle in Tsavo bleiben aus, im Umland wird es immer trockener. Viele Tiere zieht es jetzt ans Wasserloch, denn es ist die einzige Wasserstelle weit und breit. Doch je mehr kommen, um ihren Durst zu stillen, umso schneller geht der Wasservorrat zur Neige. Bald ist nur noch eine schlammige Brühe übrig. Die Elefanten wissen das zu nutzen: sie bespritzen sich mit dem kühlenden Schlamm – zum Trinken reicht das Nass hier jedoch nicht mehr aus.
Es ist eine überwältigende Vielfalt des Lebens, die sich rund um das Reservoir entwickelt. Hier kommen Tiere miteinander in Kontakt, die sich sonst kaum begegnen würden – und entsprechend lassen sich im Lauf der Zeit spektakuläre Wechselbeziehungen beobachten.
Regie
Mark Deeble
Victoria Stone
Land
Österreich
Jahr
2022
Herkunft
WDR
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