Der Mittelalterforscher Emanuele Arioli entdeckt im Jahr 2010 in einer Pariser Bibliothek ein altes Manuskript, das Fragment einer Erzählung. Es handelt sich dabei um die Abenteuer eines Ritters vom Hofe von König Artus, eines Ritters namens Ségurant. Er wird von der bösen Fee Morgan verdammt, einen imaginären Drachen zu jagen. Woher stammt der Text? Handelt es sich um Teile eines Romans, der auf der Artussage basiert?
Emanuele Arioli begibt sich auf die Suche nach den Spuren des Drachenritters. Zehn Jahre nimmt er Manuskripte in Bibliotheken auf der ganzen Welt unter die Lupe und forscht an den Schauplätzen des Mythos, um die Geschichte von König Artus und seinen Rittern – die bekannteste Legende des Mittelalters – zu ergänzen und den gesamten Roman zu rekonstruieren.
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Emanuele Arioli, der aufwendig recherchiert, um die Entstehung des Romans zu ergründen, und dem es gelang, die vergessenen, über ganz Europa verstreuten Manuskripte wieder zusammenzusetzen. Der Film führt zudem in die Artussage ein, berichtet von den ersten dunklen keltischen Legenden, die sich in Deutschland, Großbritannien und Island verbreiteten, und schildert die Blütezeit der Artusliteratur in Frankreich und Italien. Mit der Zeit vermischten sich die keltischen Legenden auf faszinierende Weise mit den nordischen Mythen und Wikingersagen, denen die Figur des Drachenjägers entstammt.
Mit Hilfe der Animationen des Zeichners Antoine Carrion erweckt der Sprecher die Abenteuer des Drachenritters zum Leben und setzt die mythischen Figuren der Artussage in Szene.