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Das West-Eastern Divan Orchestra in Ramallah
Sternstunden der Musik44 Min.
Verfügbar ab dem 27/02/2026
Im Jahre 2005 reisten 80 junge arabische, spanische und jüdische Musiker mit dem weltbekannten Dirigenten Daniel Barenboim in das von Gewalt geprägte Westjordanland, um mit einem Konzert ein Zeichen der Versöhnung zu setzen. Der Film lässt das musikalische und politische Ereignis lebendig werden.
Es ist ein Musikereignis unter Extrembedingungen: Seit Jahrzehnten beherrschen gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen israelischen Soldaten und Palästinensern das Leben im Westjordanland. In Israel wird das Unternehmen im Vorfeld kritisch gesehen, Daniel Barenboim öffentlich angefeindet. Wenige Tage vor dem Konzert bietet Spanien Visa für das ganze Orchester an, um eine denkbare Absage zu verhindern und Sicherheit zu garantieren.
Mit diesem Auftritt setzt das sechs Jahre zuvor gegründete "West-Eastern Divan Orchestra" ein nachhaltiges Zeichen – nicht zuletzt auch durch die Auswahl des Programms: Steht Ludwig van Beethovens "Schicksalssymphonie" für eine Vision von der Versöhnung der Menschen, unterstreicht Wolfgang Amadeus Mozarts "Sinfonia concertante" eindrücklich, dass ein friedliches Miteinander durch Musik möglich ist – stammen doch die Solisten am Fagott, Horn, an der Oboe und Klarinette aus Israel, Syrien und Ägypten.
Diese Sternstunde zeigt nicht nur die legendäre Konzertaufzeichnung. In dokumentarischen Passagen wie in neu gefilmten Gesprächen erinnern sich Daniel Barenboim, Mariam C. Said und ausgewählte Musikerinnen und Musiker an diesen denkwürdigen Abend. Prominente Freunde des Orchesters wie der Schauspieler Christoph Waltz, der Cellist Yo-Yo Ma oder die Sängerin Waltraud Meier spüren der Frage nach, was Musik in einem solchen Kontext leisten kann.
Die Ausschnitte aus der Gründungszeit des Orchesters, die von Autorin Anne-Kathrin Peitz in den Film gewoben werden, stammen aus Paul Smacznys Dokumentarfilm ʺWir können nur den Hass verringernʺ (ʺKnowledge is the Beginningʺ), der 2006 mit dem Emmy ausgezeichnet wurde.
Regie
Anne-Kathrin Peitz
Land
Deutschland
Jahr
2022
Herkunft
ZDF
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