Raï is not dead (1/6)
Auf den Spuren des Raï in Frankreich
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Barbès, Hauptstadt des Raï
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Lyon und Marseille, die Vorposten des Raï
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Oran, Epizentrum des Raï
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Die Wurzeln des modernen Raï
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Auf dem Weg nach Jijel
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Raï is not dead (1/6)
Auf den Spuren des Raï in Frankreich19 Min.
Verfügbar bis zum 28/12/2028
Der DJ Hadj Sameer, ein Plattensammler und Digger, begibt sich auf die Suche nach dem "verlorenen Schatz" des Raï mit dem Ziel, ein Mixtape zu erstellen. Anhand von Meilensteinen wie dem elektrisierenden Song "Ya Zina" von Raïna Raï, dem ikonischen Hit "Didi" von Cheb Khaled oder dem legendären Live-Album „1, 2, 3 Soleils“ von Taha, Faudel und Khaled aus dem Jahr 1998 verfolgt er die Wurzeln eines Musikgenres zurück, das die gesamte Welt im Sturm erobert hat.
Berauschender Soundtrack
Welches Musikgenre kann sich rühmen, innerhalb von 50 Jahren von heimlichen Kneipenauftritten in Oran bis zur Halbzeitshow beim Super Bowl aufgestiegen zu sein? Die Raï-Welle nahm ihren Ursprung im Algerien der Nachkriegszeit und breitete sich von den Bars im Westen des Landes bis zu den Kassettenläden im Pariser Viertel Barbès aus, bis sie Ende der 1980er-Jahre schließlich die gesamte Welt erfasste. Von algerischen und französischen Hochzeiten ausgehend eroberte diese berauschende Musik, die verschiedene Einflüsse in sich vereint, die größten internationalen Bühnen, bevor sie zu Beginn des neuen Jahrtausends plötzlich vom Radar verschwand. Der Plattensammler Hadj Sameer zeichnet die bewegte Geschichte dieses Musikgenres nach, die von Verbot, internationalem Ruhm und Widerstand geprägt ist, und beleuchtet dabei vergessene Ikonen wie Cheikha Remitti oder Cheb Hasni ebenso wie die großen Stars, allen voran Cheb Khaled, sowie die Nachwuchsszene.
Regie
Simon Maisonobe
Hadj Sameer
Autor:in
Hadj Sameer
Simon Maisonobe
Grégoire Belhoste
Produzent/-in
ZED PRODUCTIONS
Marion Papillon
Land
Frankreich
Jahr
2021
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