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Die Hüter des Waldes
Brasilien: Aufforstung des Regenwaldes53 Min.
Verfügbar bis zum 20/05/2027
Benki Piyako, Führer der indigenen Ashaninka, ist ein engagierter Kämpfer für den Schutz des brasilianischen Urwalds, der durch Klimawandel, Waldbrände und Abholzung bedroht ist. Für den Aktivisten sind die spirituellen Wurzeln seiner Ahnen von ebenso großer Bedeutung wie das Wissen um modernste Techniken zur Wiederaufforstung des Waldbestands.
Der Amazonasregenwald wird oft als grüne Lunge des Planeten und weltweiter Hotspot der Biodiversität bezeichnet. Er ist der größte tropische Regenwald der Welt und kann das ganze Jahr über Sauerstoff produzieren und Kohlendioxid aufnehmen – anders als die Wälder in den borealen oder gemäßigten Klimazonen, die im Winter über mehrere Monate ruhen. Obwohl er diese wesentliche Rolle für das Erdklima spielt, wird er überall gerodet, um Holz zu gewinnen, vor allem aber, um riesigen Viehweiden, Sojafeldern oder Ölpalmenplantagen Platz zu machen.
Benki Piyako wurde als Sohn eines indigenen Asháninka und einer weißen Mutter geboren. Kampf und Revolte haben in seiner Familie Tradition, und so ist er vor Ort wie auch in der Politik aktiv, um den Wald zu schützen und sogar wiederaufzuforsten zu können. Entschlossen nutzt er alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel, um Umweltschäden anzuprangern und die Natur zu schützen. Unter Einsatz seines Lebens filmte er mit einem Kamerateam illegale Holzeinschläge und Rodungen und veröffentlichte die Bilder im Internet. Seine Enthüllungen zwangen die Regierung einzugreifen und das Gebiet militärisch zu sichern.
Daneben arbeitet Benki auch in einem von ihm gegründeten Bildungs- und Kulturzentrum. Es steht Indigenen wie Nicht-Indigenen zur Verfügung, um die zerstörten Waldbestände wieder neu aufzubauen. Bislang hat er zwei Millionen Bäume gepflanzt, weitere zehn Millionen sollen folgen.
Benki Piyako wurde als Sohn eines indigenen Asháninka und einer weißen Mutter geboren. Kampf und Revolte haben in seiner Familie Tradition, und so ist er vor Ort wie auch in der Politik aktiv, um den Wald zu schützen und sogar wiederaufzuforsten zu können. Entschlossen nutzt er alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel, um Umweltschäden anzuprangern und die Natur zu schützen. Unter Einsatz seines Lebens filmte er mit einem Kamerateam illegale Holzeinschläge und Rodungen und veröffentlichte die Bilder im Internet. Seine Enthüllungen zwangen die Regierung einzugreifen und das Gebiet militärisch zu sichern.
Daneben arbeitet Benki auch in einem von ihm gegründeten Bildungs- und Kulturzentrum. Es steht Indigenen wie Nicht-Indigenen zur Verfügung, um die zerstörten Waldbestände wieder neu aufzubauen. Bislang hat er zwei Millionen Bäume gepflanzt, weitere zehn Millionen sollen folgen.
Regie
Luc Marescot
Land
Frankreich
Jahr
2023
Herkunft
ARTE F
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Re: Verbranntes Land, zerstörte Träume?
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