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Mel Gibson: Vergöttert und verteufelt
54 Min.
Verfügbar bis zum 01/03/2026
Der US-amerikanische Schauspieler Mel Gibson wurde durch Rollen in weltweit erfolgreichen Blockbustern bekannt. "Mad Max" und "Leathal Weapon" machten Gibson zwei Jahrzehnte lang zu einem der beneidetsten Filmstars – bis ihn Hollywood nach einer Reihe von Skandalen fallen ließ. Wer ist dieser Mann, der vom oscargekrönten Helden zur Persona non grata des Filmgeschäfts wurde?
Mel Gibson, in den Vereinigten Staaten geboren und in Australien aufgewachsen, wurde in den 1980er Jahren durch die Filmreihen „Mad Max“ und „Lethal Weapon“ weltbekannt. Für sein Regiedebüt „Braveheart“ wurde er mit dem Oscar ausgezeichnet. Lange Zeit gilt Gibson als einer der erfolgreichsten Männer in Hollywood, der mit seinen Filmen Millionen verdient und regelmäßig unter den einflussreichsten Schauspielern gelistet wird.
Mit seiner Ehefrau Robyn und den sieben gemeinsamen Kindern lebt er lange Zeit ein scheinbar glückliches Familienleben auf einer 320 Hektar großen Farm, einige Hundert Kilometer von Melbourne entfernt. Das Anwesen trägt den Namen „Carinya“, was in der Sprache der Aborigines „glücklicher Ort“ bedeutet.
Doch mit seinem Film „Die Passion Christi“ gerät Gibsons Karriere ins Wanken. Trotz großer kommerzieller Erfolge löst der Film heftige Debatten aus – insbesondere wegen des Vorwurfs antisemitischer Untertöne im Drehbuch. Es folgen Schlagzeilen über Alkoholprobleme, antisemitische und diskriminierende Aussagen, eine Scheidung und Vorwürfe häuslicher Gewalt. Hollywood distanziert sich zunehmend von ihm.
Erst 2017 gelingt Gibson mit der Oscarnominierung als bester Regisseur für „Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“ ein vorläufiges Comeback. Auch eine Fortsetzung von „Lethal Weapon“ sorgt für neue Aufmerksamkeit.
In seinem neuesten Projekt wendet er sich wieder einer religiösen Thematik zu: „The Resurrection of the Christ“ heißt der Film – eine Fortsetzung von „Die Passion Christi“, in der es um das Leben des Messias nach Leidensweg und Kreuzigung gehen soll. Gibson, der Auferstandene? Symbolträchtiger für seine eigene Biografie geht es wohl kaum.
Mit seiner Ehefrau Robyn und den sieben gemeinsamen Kindern lebt er lange Zeit ein scheinbar glückliches Familienleben auf einer 320 Hektar großen Farm, einige Hundert Kilometer von Melbourne entfernt. Das Anwesen trägt den Namen „Carinya“, was in der Sprache der Aborigines „glücklicher Ort“ bedeutet.
Doch mit seinem Film „Die Passion Christi“ gerät Gibsons Karriere ins Wanken. Trotz großer kommerzieller Erfolge löst der Film heftige Debatten aus – insbesondere wegen des Vorwurfs antisemitischer Untertöne im Drehbuch. Es folgen Schlagzeilen über Alkoholprobleme, antisemitische und diskriminierende Aussagen, eine Scheidung und Vorwürfe häuslicher Gewalt. Hollywood distanziert sich zunehmend von ihm.
Erst 2017 gelingt Gibson mit der Oscarnominierung als bester Regisseur für „Hacksaw Ridge – Die Entscheidung“ ein vorläufiges Comeback. Auch eine Fortsetzung von „Lethal Weapon“ sorgt für neue Aufmerksamkeit.
In seinem neuesten Projekt wendet er sich wieder einer religiösen Thematik zu: „The Resurrection of the Christ“ heißt der Film – eine Fortsetzung von „Die Passion Christi“, in der es um das Leben des Messias nach Leidensweg und Kreuzigung gehen soll. Gibson, der Auferstandene? Symbolträchtiger für seine eigene Biografie geht es wohl kaum.
Regie
Bruno Sevaistre
Land
Belgien
Jahr
2022
Herkunft
ARTE
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