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Zwischen Zeiten und Welten

Eine Klangreise durch Rumänien

56 Min.

Verfügbar ab dem 05/02/2026

TV-Ausstrahlung am Sonntag, 8. Februar um 01:30

Geprägt durch die Einflüsse der Gegenwart sowie der Vergangenheit, strahlt Rumänien eine einzigartige Aura aus. Auch die Musik zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt von Stilen und Spielweisen aus, die auch in die klassische Moderne Eingang gefunden haben. Trotzdem ist das reiche musikalische Erbe der rumänischen Bevölkerung weitgehend unbekannt ...

Rumänien ist ein Land der Gegensätze. Da ist die pulsierende Metropole Bukarest mit schätzungsweise 1,7 Millionen Einwohnern und mit ihren schicken Boutiquen, Cafés und einer bunten Kulturszene. Die Barock- und Jugendstilarchitektur in Timișoara spiegelt das Erbe der österreich-ungarischen Monarchie wider. Im Jahr 1989 von dem Funken der Revolution entzündet, ist Timișoara 2023 Kulturhauptstadt Europas. Als Ausgleich zu dem Trubel in den Großstädten gibt es die verschlafenen Bergdörfer in den Karpaten: Hier, wo die Menschen sich noch mit Pferdekutschen auf den Weg in den nächsten Ort begeben, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Von der Vielfalt der Musikkulturen des Landes wissen jedoch nur wenige. Namen wie Sergiu Celibidache, Radu Lupu und natürlich George Enescu – die rumänischen Nationalkomponisten – sind bekannt. Doch wer hat schon einmal den orthodoxen Chorgesang der Mönche aus den Moldauklöstern gehört, die lang gezogenen Töne der Tulnic-Bläserinnen in Transsilvanien oder das virtuose Saitenspiel der Lautari?
Aber auch die klassische Moderne hat in Rumänien ihren Platz. George Enescu begründete sie im 20. Jahrhundert, indem er die Volksmusik seiner Heimat mit westeuropäischer Klangsprache fusionierte. Der Komponist Dan Dediu und der Pianist Daniel Ciobanu unterstreichen die Einzigartigkeit der rumänischen Musik. Heute belebt eine neue, junge Generation von Musikerinnen und Musikern die Musikszene Rumäniens – mit Passion, Virtuosität und Humor.

Regie

Günter Atteln

Land

Deutschland

Jahr

2022

Herkunft

MDR

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