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Kriegstouristen - Gefahren inklusive
58 Min.
Verfügbar ab dem 23/06/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 23. Juni um 05:00
Urlaub machen, wo andere sterben – für manche ist das der ultimative Kick. Kriegstouristen reisen in Gebiete, um die alle anderen einen weiten Bogen machen: Afghanistan, Somalia, Syrien. Je näher sie an der Front sind, desto besser. Agenturen, die solche Reisen anbieten, können sich trotz horrender Preise vor Anfragen kaum retten. Worin liegt der Reiz dieser Touren?
Was ist ein Kriegstourist? Die Dokumentation begleitet unterschiedliche Menschen, die sich im Urlaub in Gefahr bringen: zum Beispiel den Bauunternehmer Andrew aus Surrey. Er hat ein großes Haus, genügend Geld, ist glücklich verheiratet und hat zwei Kinder. Aber das reicht ihm nicht. Immer wenn er wieder ein paar Wochen in seinem Alltag war, zieht es ihn hinaus: nach Somalia, in den Irak, nach Syrien. Er will an die Front, dorthin, wo man die Geschütze hört und möglicherweise selbst unter Beschuss gerät. Doch er sucht nicht nur das Abenteuer, er will auch mit denen sprechen, die Opfer des Krieges geworden sind: Menschen, die in Flüchtlingslagern leben oder in zerbombten Häusern ausharren. Er bringt den Kindern kleine Geschenke mit, schüttelt Hände. Und anschließend fährt er wieder nach Hause und plant den nächsten teuren Trip in ein weiteres Kriegsgebiet.
Eleonora lebt in Las Vegas als Übersetzerin. Auch ihre Leidenschaft sind Kriegsgebiete. Als sie kurz nach ihrem Afghanistan-Aufenthalt von ihrer einheimischen Reisebegleiterin um Hilfe gebeten wird, muss sie ihr sagen, dass sie nichts für sie tun kann. Für die Dauer der Reise waren die beiden Frauen Freundinnen – danach kehrt jede in ihr eigenes Leben zurück.
Man wirft ihnen Voyeurismus vor, Gedankenlosigkeit, mangelndes Mitgefühl. Doch die Kriegstouristen sehen sich als aufgeklärte Extremreisende, als Menschen, die die Informationen aus den Nachrichten hinterfragen wollen. Oder hängen sie womöglich einer problematischen Kampfromantik an, die selbst in unserer offiziell pazifistischen Welt noch immer viele Menschen heimlich fasziniert?
Eleonora lebt in Las Vegas als Übersetzerin. Auch ihre Leidenschaft sind Kriegsgebiete. Als sie kurz nach ihrem Afghanistan-Aufenthalt von ihrer einheimischen Reisebegleiterin um Hilfe gebeten wird, muss sie ihr sagen, dass sie nichts für sie tun kann. Für die Dauer der Reise waren die beiden Frauen Freundinnen – danach kehrt jede in ihr eigenes Leben zurück.
Man wirft ihnen Voyeurismus vor, Gedankenlosigkeit, mangelndes Mitgefühl. Doch die Kriegstouristen sehen sich als aufgeklärte Extremreisende, als Menschen, die die Informationen aus den Nachrichten hinterfragen wollen. Oder hängen sie womöglich einer problematischen Kampfromantik an, die selbst in unserer offiziell pazifistischen Welt noch immer viele Menschen heimlich fasziniert?
Regie
Vita Drygas
Land
Großbritannien
Jahr
2023
Herkunft
ZDF
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