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Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt
Der Wolkenzug52 Min.
Verfügbar bis zum 2. Juli 2026 um 05:00
Nur noch 2 Tage online
Im Norden Argentiniens überquert der weltberühmte "Tren a las Nubes" – der Wolkenzug – schwindelerregende Viadukte und tiefe Täler. Auf Höhen von über 4.000 Metern fährt die einstmals höchste Bahn vorbei an Kakteenwäldern und in die trockenste Wüste der Welt. Eine technische Meisterleistung in den Anden und eine atemberaubende Fahrt durch eine spektakuläre Landschaft.
Im Norden Argentiniens überquert der weltberühmte „Tren a las Nubes“ – der „Wolkenzug“ – schwindelerregende Viadukte und tiefe Täler. Eine technische Meisterleistung in den Anden und eine atemberaubende Fahrt durch eine spektakuläre Landschaft. 27 harte Jahre arbeiteten sich Arbeiter aus aller Welt durch das steinige Gelände, bis 1948 die damals höchste Bahnstrecke auf 4.220 Metern endlich fertiggestellt werden konnte. Nun konnten die reichen Bodenschätze und landwirtschaftliche Erzeugnisse der Region endlich von Salta bis an die chilenische Küste, nach Antofagasta, transportiert werden. Entlang der Bahnstrecke haben sich Nachfahren indigener Stämme Nordargentiniens angesiedelt. Sie leben von dem, was die karge Natur zu bieten hat, und von den Touristen, die mit dem Zug vorbeikommen. Doch seit nur noch der Cargozug und nicht mehr der „Wolkenzug“ vorbeikommt, müssen sie bis nach San Antonio de los Cobres reisen, um ihre Produkte zu verkaufen. Wenn sich dann der Zug mit großem Getöse in Bewegung setzt, ist die Freude riesig. Sogar über die dicken schwarzen Qualmwolken, die die in die Jahre gekommene Diesellok ausstößt, wenn sie sich keuchend und stampfend durch das Altiplano von Argentinien bewegt, bis zum berühmten Viadukt La Polvorilla. Auch wenn regelmäßig Erdbeben den Boden dieser Region erschüttern, lässt sich der „Wolkenzug“ davon in der Regel nicht aus der Spur bringen. Die Dokumentation folgt der Spur der Gleise und den monumentalen Viadukten auf der Bahnstrecke Ramal C-14 von Salta durch die „Wüste des Todes“ bis in das halb verlassene Wüstendorf Tolar Grande.
Regie
Marita Neher
Land
Deutschland
Jahr
2020
Herkunft
ZDF
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