Nächstes Video:
Elba - Italiens Trauminsel im MittelmeerLeider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
Das Donaudelta
Naturparadies am Rande Europas44 Min.
Verfügbar bis zum 20/07/2026
Das Donaudelta, 5.800 Quadratkilometer groß und kaum besiedelt, zählt zu Europas artenreichsten Landschaften. Mehr als 320 Vogelarten leben hier, darunter große Kolonien von Pelikanen. Zwischen Sümpfen, Dünen und Steppen finden sich Würfelnattern, Sandboas, Ziesel und verwilderte Pferde. Eine faszinierende, wilde Landschaft – und ein Naturparadies unter Druck.
Am Rande Europas endet die Donau in einem 5.800 Quadratkilometer großen Donaudelta, einem der wildesten und zugleich fragilsten Naturräume des Kontinents. Wo Wasserarme, Sümpfe, Dünen und Steppen ineinandergreifen, hat die geringe Besiedlung ein außergewöhnliches Ökosystem bewahrt. Mehr als 320 Vogelarten sind hier nachgewiesen. Besonders eindrucksvoll: die riesigen Kolonien der Rosapelikane mit bis zu 19.000 Brutpaaren. Auch der einst fast verschwundene Krauskopfpelikan kehrt zurück – gut 300 Paare brüten heute wieder im Delta.
Doch das Naturparadies steht unter Druck. Die verwilderten Pferde von Letea, deren Ursprung bis ins 17. Jahrhundert reicht, sowie freilaufende Rinder und zunehmender Tourismus belasten die sensiblen Lebensräume. Überweidete Flächen und zerstörte Bodenbruten, etwa von Säbelschnäblern, sind die Folge. EU-Subventionen pro Tier verstärken den Trend – ein Konflikt zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Not in einer strukturschwachen, schlecht zu erreichenden Region.
Doch gleichzeitig fasziniert die Artenvielfalt: Würfelnattern jagen in den Uferzonen, Sandboas graben sich gegen die Hitze der Dobrudscha ein, Ziesel spielen vor Besucheraugen unter der Burg Enisala.
Wie sich Naturschützer, Behörden und Landwirte einigen, entscheidet über die Zukunft eines einzigartigen Landstrichs. Das Donaudelta bleibt ein Naturjuwel – doch sein Fortbestand und seine Entwicklung ist alles andere als selbstverständlich.
Doch das Naturparadies steht unter Druck. Die verwilderten Pferde von Letea, deren Ursprung bis ins 17. Jahrhundert reicht, sowie freilaufende Rinder und zunehmender Tourismus belasten die sensiblen Lebensräume. Überweidete Flächen und zerstörte Bodenbruten, etwa von Säbelschnäblern, sind die Folge. EU-Subventionen pro Tier verstärken den Trend – ein Konflikt zwischen Naturschutz und wirtschaftlicher Not in einer strukturschwachen, schlecht zu erreichenden Region.
Doch gleichzeitig fasziniert die Artenvielfalt: Würfelnattern jagen in den Uferzonen, Sandboas graben sich gegen die Hitze der Dobrudscha ein, Ziesel spielen vor Besucheraugen unter der Burg Enisala.
Wie sich Naturschützer, Behörden und Landwirte einigen, entscheidet über die Zukunft eines einzigartigen Landstrichs. Das Donaudelta bleibt ein Naturjuwel – doch sein Fortbestand und seine Entwicklung ist alles andere als selbstverständlich.
Land
Deutschland
Jahr
2025
Herkunft
WDR
Auch interessant für Sie
Südafrikas wilde Westküste
Kasachstan - Sterne, Steppe, Stutenmilch
360° Reportage
Die Vogelliebhaber von Louisiana
Ukraine: Zivilisten in der Drohnenhölle
Elba - Italiens Trauminsel im Mittelmeer
Königreich Jordanien
Der Süden
Königreich Jordanien
Der Norden
Georgiens Nationalparks
Auf dem Pferd durch Waschlowani
Auf den Spuren der Bären
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Re: Im Nachtzug von Ost nach West
Blindgänger
ARTE Journal - 17/06/2026
G7-Gipfel berät über KI
Mit offenen Karten - Im Fokus
G7-Gipfel: In welchem Kontext?
Flower Power
Niederländische Malerinnen im 17. Jahrhundert
Weil du mir gehörst
Mexiko unter US-Druck: Kartelle im Fadenkreuz
ARTE Reportage
Re: Nationalparks, Brandherde und Naturparadiese?
Krieg und Fußball: Iran bei der WM
Haben Geheimbotschaften die Welt verändert?
Stimmt es, dass ...?
NotInitialized