Stillleben
3 Min.
Verfügbar ab dem 29/07/2026
TV-Ausstrahlung am Donnerstag, 30. Juli um 00:35
Sendung vom 07/08/2022
Der Kurzfilm (2020, Regie: Roland Puknat) erzählt vom leisen Heldentum Wilhelm Werners, der als Hausmeister der Hamburger Kunsthalle mehrere Werke verfolgter Künstler:innen vor der Vernichtung durch den Nationalsozialismus bewahrt hat. Eine subtile persönliche Geschichte über Kunst und ihre Wahrnehmung, Repression und Zivilcourage.
Wilhelm Werner war ein stiller Held: Unter großem persönlichen Einsatz versteckte der Hausmeister der Hamburger Kunsthalle Bilder, die sonst nationalsozialistischen Kunstfeinden in die Hände gefallen wären. Nach dem Krieg tauchen diese Kunstwerke wieder auf. Aber erst 1975, nach Wilhelm Werners Tod, kommt ans Licht, wem das zu verdanken ist.
Der Kurzfilm "Stillleben" spürt diesem besonderen Menschen nach und zeichnet ein aufwendiges Panorama der vielseitigen Kunstwelt, die ihn umgibt: An Originalschauplätzen begegnen wir Zeitgenossen wie dem Museumsdirektor Gustav Pauli und der Künstlerin Anita Rée. Wilhelms besondere Beziehung zu den Kunstwerken, die er hütet, tritt durch synästhetische Wahrnehmungen zutage, die sich mit der zurückhaltenden Filmmusik zu kunstvollen Klangmontagen verbinden.
Aber schon bald verblasst die opulente Szenerie: Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten reduziert sich das Spektrum der Farben und Klänge bis zur tristen Monotonie. In dieser verzweifelten Stimmung fasst Werner den einsamen Entschluss, Anita Rées Bilder vor der Zerstörung zu bewahren. Aber ist seine Rettungstat wirklich unentdeckt geblieben?
In einem spannungsgeladenen Moment offenbart sich eine überraschende Allianz. Die Bilder überleben den Krieg. Die Kunsthalle bleibt von den Luftangriffen auf Hamburg verschont. Und mit der Eröffnung einer neuen Ausstellung ziehen 1946 auch wieder Farben und Töne in die Räume des Museums ein.
Der Kurzfilm "Stillleben" spürt diesem besonderen Menschen nach und zeichnet ein aufwendiges Panorama der vielseitigen Kunstwelt, die ihn umgibt: An Originalschauplätzen begegnen wir Zeitgenossen wie dem Museumsdirektor Gustav Pauli und der Künstlerin Anita Rée. Wilhelms besondere Beziehung zu den Kunstwerken, die er hütet, tritt durch synästhetische Wahrnehmungen zutage, die sich mit der zurückhaltenden Filmmusik zu kunstvollen Klangmontagen verbinden.
Aber schon bald verblasst die opulente Szenerie: Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten reduziert sich das Spektrum der Farben und Klänge bis zur tristen Monotonie. In dieser verzweifelten Stimmung fasst Werner den einsamen Entschluss, Anita Rées Bilder vor der Zerstörung zu bewahren. Aber ist seine Rettungstat wirklich unentdeckt geblieben?
In einem spannungsgeladenen Moment offenbart sich eine überraschende Allianz. Die Bilder überleben den Krieg. Die Kunsthalle bleibt von den Luftangriffen auf Hamburg verschont. Und mit der Eröffnung einer neuen Ausstellung ziehen 1946 auch wieder Farben und Töne in die Räume des Museums ein.
Mit
Tim Porath (Wilhelm Werner)
Cathérine Seifert (Anita Rée)
Michael Prelle (Gustav Pauli)
Björn Meyer (Behrens)
Johanna Polley (Charlotte Reineke)
Regie
Roland Puknat
Drehbuch
Roland Puknat
Vivien Sali
Produktion
Marlene Film
NDR
ARTE
Produzent/-in
Sandra Müller
Roland Puknat
Jonas Koch
Kamera
Daniel Leibold
Schnitt
Vera Berg
Musik
Ina Meredi Arakelian
Land
Deutschland
Jahr
2020
Herkunft
NDR
Auch interessant für Sie
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Spirit in the Blood
König der Raben
Raye & Guests
Live at Montreux Jazz Festival 2026
ARTE Journal (19/07/2026)
US-Angriffe auf Iran / Tate-Brüder festgenommen
- Nur noch 3 Tage online
Die Tagebücher von Adam und Eva
ARTE Journal (20/07/2026)
Burnham ist britischer Premier / Millionenstrafe für Alibaba
Re: Von der Großstadt auf die Alm
Wie will Burnham das Vereinigte Königreich umkrempeln?
Das Licht und das Universum - Eine Erzählung (1/8)
Der Urknall
Mexikos Spiel der Götter - Ulama
NotInitialized