Leider ist dieses Programm aus rechtlichen Gründen nicht in dem Land, in dem Sie sich befinden, verfügbar.
An den Ufern des Nil
Zwischen Luxor und Wüste44 Min.
Verfügbar bis zum 29/04/2026
TV-Ausstrahlung am Dienstag, 17. März um 09:40
Kein Fluss ist so von Legenden umwoben, kein Fluss beherrscht so sehr das Land, durch das er fließt, wie der Nil. In dieser Folge: In Naqada stellen Töpfereien seit 5.000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her. Die Nachfrage ist groß, denn die Wasserkrüge aus Ton sind durch Plastik nicht zu ersetzen. Die koptischen Weber jedoch finden kaum noch Käufer für ihre Textilien.
Über Jahrtausende hat der Nil das Schicksal Ägyptens geprägt. Sein alljährlich wiederkehrendes Hochwasser überflutete das Land und machte es mit seinem Schlamm fruchtbar. Erst der Bau des Assuan-Staudamms machte den Fluss berechenbar, hält aber auch den natürlichen Dünger Flussschlamm von den Feldern fern. Dadurch sind neue Abhängigkeiten entstanden.
Die Näherin Senab wehrt sich mit Fantasie und Kreativität gegen die Diskriminierung als alleinerziehende Mutter. Sie wurde zum Vorbild für notleidende Frauen, die sonst keine Chance zum Überleben hätten. Als Kunstmaler bewahrt Gamal in seinen naiven Gemälden die Kultur der Nubier, die einst wegen des Staudammbaus umgesiedelt wurden. In Naqada stellen Töpfereien seit 5.000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her. Die Nachfrage ist groß, denn die speziellen Wasserkrüge aus Ton sind durch Plastik nicht zu ersetzen.
Die koptischen Weber hingegen finden kaum noch Käufer für ihre handgefertigten Textilien, weil die maschinelle Billigkonkurrenz erdrückend ist. Der Besitzer einer Zuckerrohrpresse hat eine Vermarktungsnische für sein traditionelles Produkt gefunden. Er bietet es als naturbelassenes Heilmittel unter einem Öko-Siegel an.
Doch überall am großen Strom sind die Lebensgrundlagen durch das Ausbleiben zahlungskräftiger Touristen und den rücksichtslosen Umgang mit der Natur bedroht.
Die Näherin Senab wehrt sich mit Fantasie und Kreativität gegen die Diskriminierung als alleinerziehende Mutter. Sie wurde zum Vorbild für notleidende Frauen, die sonst keine Chance zum Überleben hätten. Als Kunstmaler bewahrt Gamal in seinen naiven Gemälden die Kultur der Nubier, die einst wegen des Staudammbaus umgesiedelt wurden. In Naqada stellen Töpfereien seit 5.000 Jahren das gleiche Produkt aus Nilschlamm her. Die Nachfrage ist groß, denn die speziellen Wasserkrüge aus Ton sind durch Plastik nicht zu ersetzen.
Die koptischen Weber hingegen finden kaum noch Käufer für ihre handgefertigten Textilien, weil die maschinelle Billigkonkurrenz erdrückend ist. Der Besitzer einer Zuckerrohrpresse hat eine Vermarktungsnische für sein traditionelles Produkt gefunden. Er bietet es als naturbelassenes Heilmittel unter einem Öko-Siegel an.
Doch überall am großen Strom sind die Lebensgrundlagen durch das Ausbleiben zahlungskräftiger Touristen und den rücksichtslosen Umgang mit der Natur bedroht.
Regie
Michael Gregor
Land
Deutschland
Jahr
2016
Herkunft
ZDF
Auch interessant für Sie
- Nur noch 4 Tage online
Inseln Italiens
Toskanischer Archipel
GEO Reportage
Tibetische Medizin, Heilkraft für die Seele
- Nur noch 4 Tage online
Inseln Italiens
Pantelleria
- Nur noch 4 Tage online
Inseln Italiens
Sulcis Archipel
GEO Reportage
Die Ostsee, Sehnsuchtsort der Kraniche
- Nur noch 4 Tage online
Inseln Italiens
Monte Isola
Mit dem Zug zum Matterhorn
Mit offenen Karten - Im Fokus
Straße von Hormus: Meerenge blockiert?
Die Farben der Antike
Die meistgesehenen Videos von ARTE
Mit offenen Karten - Im Fokus
Straße von Hormus: Meerenge blockiert?
Die Farben der Antike
Mit offenen Karten - Im Fokus
Hisbollah und Israel: Rückkehr des Krieges
Mit offenen Karten - Im Fokus
Persischer Golf: Ölpreisschock?
Mit offenen Karten - Im Fokus
Atomare Abschreckung: Schutzschirm für Europa?
Indien-China: Revanche für Mädchen
ARTE Reportage
Was ist auf Kuba los?
Das Leben der Amish
Agree to Disagree!
Jagd – Mehr als nur Spaß am Schießen?
Wurde die Sklaverei aus moralischen Gründen abgeschafft?
Stimmt es, dass ...?
NotInitialized