Aktuelles und Gesellschaft

Jemen: Ein Weg aus dem Elend?

Jemen: Ein Weg aus dem Elend?
Die geplanten Friedensgespräche zwischen der jemenitischen Regierung und den Huthi-Rebellen in Genf sind gescheitert. Es sei nicht gelungen, die Rebellen an den Verhandlungstisch zu bekommen, sagte UN-Vermittler Martin Griffiths am Samstag. Die eigentlich bereits am Donnerstag in Genf erwartete Delegation der Huthi-Rebellen hatte Bedingungen gestellt, um die Reise anzutreten. Griffiths konnte nicht sagen, wann ein weiterer Gesprächsversuch unternommen werden soll. 2016 endeten Verhandlungen zwischen der Regierung und den Huthi-Rebellen nach 108 Tagen ohne eine Einigung.
Eigentlich sollten bis Sonntag in Genf unter UN-Vermittlung Friedensgespräche mit den Konfliktparteien im Jemenkrieg abgehalten werden. Die UNO bezeichnete den Konflikt im Jemen wiederholt als die schlimmste humanitäre Krise der Welt. Schon vor dem Krieg war der Jemen das ärmste Land der arabischen Welt, jetzt brauchen 22 von insgesamt 29 Millionen Jemeniten humanitäre Hilfe - sei es in Form von Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Medikamenten, oder ärztlicher Unterstützung. Im Sommer 2017 ist eine Cholera-Epidemie ausgebrochen. Sie hat tausende Menschenleben gefordert. Die WHO ging am Ende des Jahres 2017 von fast einer Million Ansteckungen aus. 
Seit 2015 bombardiert ein arabisches Bündnis Stellungen der Huthi-Rebellen. Der schiitische Iran unterstützt die Aufständischen, die große Teile des Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa, beherrschen. Seit Beginn der Intervention hat der Krieg laut UN-Angaben rund 10.000 Menschenleben gefordert, über drei Millionen Menschen wurden in die Flucht getrieben.

In unserem Dossier finden Sie Interviews, Grafiken, Reportagen sowie ein Interview zum "vergessenen Krieg" im Jemen.
Die geplanten Friedensgespräche zwischen der jemenitischen Regierung und den Huthi-Rebellen in Genf sind gescheitert. Es sei nicht gelungen, die Rebellen an den Verhandlungstisch zu bekommen, sagte UN-Vermittler Martin Griffiths am Samstag. Die eigentlich bereits am Donnerstag in Genf erwartete Delegation der Huthi-Rebellen hatte Bedingungen gestellt, um die Reise anzutreten. Griffiths konnte nicht sagen, wann ein weiterer Gesprächsversuch unternommen werden soll. 2016 endeten Verhandlungen zwischen der Regierung und den Huthi-Rebellen nach 108 Tagen ohne eine Einigung. Eigentlich sollten bis Sonntag in Genf unter UN-Vermittlung Friedensgespräche mit den Konfliktparteien im Jemenkrieg abgehalten werden. Die UNO bezeichnete den Konflikt im Jemen wiederholt als die schlimmste humanitäre Krise der Welt. Schon vor dem Krieg war der Jemen das ärmste Land der arabischen Welt, jetzt brauchen 22 von insgesamt 29 Millionen Jemeniten humanitäre Hilfe - sei es in Form von Nahrungsmitteln, sauberem Wasser, Medikamenten, oder ärztlicher Unterstützung. Im Sommer 2017 ist eine Cholera-Epidemie ausgebrochen. Sie hat tausende Menschenleben gefordert. Die WHO ging am Ende des Jahres 2017 von fast einer Million Ansteckungen aus.  Seit 2015 bombardiert ein arabisches Bündnis Stellungen der Huthi-Rebellen. Der schiitische Iran unterstützt die Aufständischen, die große Teile des Landes, darunter die Hauptstadt Sanaa, beherrschen. Seit Beginn der Intervention hat der Krieg laut UN-Angaben rund 10.000 Menschenleben gefordert, über drei Millionen Menschen wurden in die Flucht getrieben. In unserem Dossier finden Sie Interviews, Grafiken, Reportagen sowie ein Interview zum "vergessenen Krieg" im Jemen.
facebooktwittergooglepluswhatsapp